Matrix-Doppel: ASUS EAH 4850 und EAH 4870 im Grafikkarten-Test

Grafikkarten | 18.03.2009, 08:53

Intro



Es dauerte ein Weilchen, bis ASUS endlich seine "Matrix"-Grafikkarten in den Markt entließ. Im Frühjahr 2008 erwartete man vom Hersteller – so die Gerüchteküche – eine Black-Pearl-Serie. Doch aus dieser wurde letzten Endes die Matrix-Familie, welche mit einer GeForce 9600 GT ihr Stelldichein in der Szene gab.

Das Marketing wurde etwas umgekrempelt und die Matrix-Grafikkarten reihten sich in die ASUS-Top-Serien ein, welche der Hersteller unter dem Motto "Republic of Gamers" verkauft. Gerade in diesem Segment haben bislang überwiegend ASUS-Mainboards der hohen Preisklassen gespielt.

Was unterscheidet diese Serien von "Serien-Produkten"? Im Falle der beiden heute präsentierten Grafikkarten ist dies grundsätzlich ein wesentliches Merkmal: ein eigenes Produkt-Konstrukt! Ob es sich nun um die ASUS EAH 4850 Matrix oder die EAH 4870 Matrix handelt, in beiden Fällen schickt ASUS ein komplett vom Referenzdesign abweichendes PCB, inkl. komplett eigenem Kühlkonzept ins Rennen. Durch die Farbgebungen und das Kühlerdesign wird die Option noch zusätzlich aufgewertet. So kontrovers man sich dabei von den Mitbewerbern absetzen will – es fehlt dennoch ein wesentlicher Punkt aus Sicht des Herstellers: ein mächtiges Software-Tool, welches auf den Namen iTracker hört.

Bild: Matrix-Doppel: ASUS EAH 4850 und EAH 4870 im Grafikkarten-Test

Den iTracker hatten wir bereits in der ersten Version der Matrix erfahren dürfen und er konnte uns erst einmal noch nicht überzeugen. Monate später könnte die nächste Version der Matrix alles in einem anderen Licht erscheinen lassen. Von Lüftersteuerungen über Taktraten und gar auch Spannungsveränderungen bietet dieses mächtige Werkzeug so vieles, von dem der eine oder andere Enthusiast geträumt hat.

Und somit folgen wir abermals dem weißen Kaninchen, schlucken abermals die blaue Pille um zu erfahren, was ASUS unter der Matrix versteht. Und natürlich nehmen wir euch gern mit auf diese Reise.