Sahnestück für Zocker: ASUS ENGTX260 Matrix?

Grafikkarten | 28.06.2009, 06:23

Intro



Die Anlehnung an die Film-Trilogie "Matrix" lässt sich bei den ASUS-Matrix-Grafikkarten irgendwie nicht von der Hand weisen. Seit etwas mehr als einem Jahr hat der Hersteller gewisse Grafikkarten-Serien mit diesem Namenszusatz versehen. Grundsätzliche Besonderheiten der Serien waren in aller Regel immer das eigene Kühldesign, kombiniert mit dem iTracker-Tool von ASUS. Zwischenzeitlich hat ASUS die Matrix-Serie in seine extravagante Republic of Gamers-Serie eingefügt, welche nicht nur Grafikkarten, sondern auch spezielle Motherboards beinhaltet.

Ob das ASUS-Marketing mit seinen Grafikkarten-Matrix-Serien nun Neo oder Mr. Smith sein möchte oder schlicht nur dem Mitbewerb aufzeigen will, was die Matrix eigentlich bedeutet, das sei dahingestellt. Faktisch haben wir in der Vergangenheit schon einige Grafikprodukte aus dieser Serie betrachtet, beginnend mit der ENGT9600 Matrix, bis hin zu den AMD-basierenden-Modellen EAH 4850 und 4870 Matrix. Waren wir in den ersten Tests nicht knapp mit Tadel, verhielten sich die vergangenen Kritiken schon in Grenzen.

Das jüngste Matrix-Produkt hört auf den Namen ENGTX260 Matrix und basiert abermals auf einem Eigen-Design mit zwei Lüftern. Hauptmerkmal ist und bleibt bei diesem Produkt aber die eigene ASUS-Software – das Tool mit dem Namen iTracker.

Bild: Sahnestück für Zocker: ASUS ENGTX260 Matrix?

Die eigentliche Kritik in der Vergangenheit lag dann aber auch meist beim iTracker und eben jene Software ist die Basis ohne welche dieses Grafikprodukt schlicht keine Daseinsberechtigung hätte. Und so wird auch der heutige Test sich natürlich mit dieser Software befassen und wir werden sehen, wie die Konstellation aus GTX260 216 – denn darauf basiert die ENGTX260 von ASUS – in Verbindung mit dem iTracker agiert und ob wir inzwischen vor dieser proprietären Eigenentwicklung des Herstellers unseren Hut ziehen müssen.

Vorwegschicken darf man aber mit Sicherheit, dass dieses Grafikprodukt sich nicht an den 08/15-Anwender richtet, sondern vielmehr an versiertere Anwender, welche bereit sind ein wenig Wissen und Zeit zu investieren, um das Produkt auf eigene Bedürfnisse zu konfigurieren.

Ein Dank geht natürlich an ASUS für das erneute Vertrauen und die Bereitstellung des Testmusters.