DDR3-Speicher-Roundup (Dual-Channel-Kits)

Storage & Speicher | 08.05.2009, 08:00

Intro


Seit der Einführung des DDR3-Speichers im Jahr 2007 hat der Speicher sich mittlerweile etabliert und es gibt von AMD und Intel Plattformen, welche diese Speichertechnik unterstützen. Es ist somit Zeit, den Modulen, neben der eigentlich Technik, einmal auf den Zahn zu fühlen, was diese aktuell an Performance für den Endbenutzer bringen.

Wie auch bei DDR- und DDR2-Modulen, gab es von Beginn an von den meisten Herstellern Module, welche Daten fernab der JEDEC DDR3-Spezifikationen besaßen. Mit Grund hierfür war eine anfänglich zögerliche Umsetzung der JEDEC im Hinblick auf höhere Taktraten. Erst mit Einführung der Core i7-Plattform war es den Speicherherstellern dann plötzlich auch möglich DDR3-Speichermodule anzubieten, welche im Hinblick von Taktraten und Spannungen sich an den JEDEC-Specs orientierten.

Und so finden sich aktuell im Markt praktisch zwei Lager an DDR3-Speicher-Modulen. Nämlich überwiegend noch die Enthusiasten-Kits, welche sich an die bisher im Markt üblichen DDR3-Motherboards für Core2-Prozessoren oder inzwischen AM3-CPUs richten und die neueren Triple-Channel-Kits – inzwischen auch mit deutlich höheren Taktraten als in der JEDEC verankert – welche auf X58-Platinen eingesetzt werden sollen.

Im heutigen Test werden wir einen Blick auf einige Dual-Channel-Kits werfen. Eine gleichzeitige Betrachtung von Triple-Channel-Kits hätte den Rahmen dieses Tests gesprengt und wird darum separat erfolgen.

Bild: DDR3-Speicher-Roundup (Dual-Channel-Kits)

In unserem letzten Roundup zu DDR2-Speicher, zeichnete sich ab, dass die höheren Taktraten und besseren Latenzen, selbst in Kombination, sich wenig bis gar nicht auf die Performance auswirkten.

Es gab wenige Applikationen, welche eine geringe Mehr-Performance aufwiesen und einige synthetische Benchmarks, welche durchaus größere Performance versprachen, aber gerade die meistens angesprochene Käuferschicht der Enthusiasten unter den Spielern, die versuchen das letzte Frame herauszukitzeln, profitierten so gut wie nie von besserem Speicher.

Doch möglicherweise könnte ja DDR3-Speicher hier eine bessere Figur abgeben? Das gilt es also herauszufinden und wir haben vier verschiedene DDR3-Kits von DDR3-1600 bis DDR3-1800 ins Testfeld genommen und werden diese auch im Vergleich zu DDR3-1066 setzen.