Gigabyte MA785GMT-UD2H - Quadratisch, Praktisch, Gut?

Mainboards | 23.08.2009, 20:58 | Seite 19

Praxis: Firewire-Performance



Für die Bestimmung der Leistung des Firewire-Controllers haben wir ebenfalls die externe Festplatte von Seagate und HDTach herangezogen. Die Rahmenbedingungen sind dabei die Gleichen wie bei den Tests zur USB-Performance.

Firewire-Performance: Seagate FreeAgent Pro
HDTach RW 3.0 (Burst Rate)
Gigabyte MA785GMT-UD2H
41,5
Gigabyte MA790FXT-UD5P
41,7
ASUS M4A78T-E
40,3
MB/s


Firewire-Performance: Seagate FreeAgent Pro
HDTach RW 3.0 (Avg. Read)
HDTach RW 3.0 (Avg. Write)
Gigabyte MA785GMT-UD2H
36,7
24,5
Gigabyte MA790FXT-UD5P
32,6
24,2
ASUS M4A78T-E
32,2
24,5
MB/s


Im Gegensatz zu den Transferraten am USB-Anschluss liegen jene des Firewire-Controllers auf allen Platinen im guten Bereich. Sowohl die Implementierung des Chip von Texas Intruments auf den beiden Gigabyte-Mainboards als auch die des VIA-Controller auf dem ASUS M4A78T-E bieten daher keinen Grund zur Klage. Am besten schlägt sich dabei erneut das kleine UD2H, das vor allem bei lesenden Zugriffen sich deutlich von der Konkurrenz absetzen kann. Dies ist insbesondere daher erstaunlich, weil beide Platinen von Gigabyte den gleichen Firewire-Chip verwenden. Möglicherweise spielen hier unterschiedliche Firmwares oder leicht abgeänderte Implementierungen eine Rolle.

Dennoch sollte man bei aller Freude über diese guten Resultate nicht vergessen, dass die gleichen Controller auf Mainboards mit Intel-Chipsätzen bei lesenden Zugriffen locker 40 MB/s schaffen und beim Schreiben 30 MB/s ebenfalls kein Problem darstellen. Möglicherweise ist der PCI-Bus, über welchen die Controller angesteuert werden, ein Grund dafür. Von den theoretisch möglichen 50 MB/s des IEEE1394a-Protokolls liegt man auf den hier getesteten AMD-Platinen jedenfalls ein gutes Stück entfernt.