Technik und Controller
Die G.Skill 64 GB SSD verfügt wie alle anderen Testkandidaten über MLC-Flash-Speicher und befindet sich damit zumindest theoretisch mit Intel und Super Talent auf Augenhöhe. Ausführliche Hintergrundinformationen zur Technik von SSDs und HDDs finden sich in unserem SSD-Roundup.
Ein wesentlicher Unterschied ist hingegen der zusätzlich vorhandene USB-2.0-Anschluss, über den sie sich ebenfalls problemlos als externes Laufwerk betreiben lässt. Das dafür notwendige USB-Kabel mit Mini-USB-Stecker liegt dem Lieferumfang allerdings nicht bei und muss der Käufer bei Bedarf selbst anschaffen.

Laut Herstellerangaben verspricht das Flash-Laufwerk maximale Lesegeschwindigkeiten von 170 MB/s und eine Schreibperformance von bis zu 100 MB/s. Damit reicht sie nahezu an das Highend-Modell Intel X25-M heran, die mit 250 MB/s bzw 70 MB/s laut Datenblatt lockt. Angaben, die wir mit unseren Benchmarks noch im Laufe des Tests prüfen werden.
Bleibt ein Blick ins Innere, wo vor allem der verbaute Controller interessant ist. Während G.Skill auf den JMF602 vom JMicron zurückgreift, setzt Intel auf eine eigene Lösung setzt.

Der JMicron bietet sowohl ein Interface für SATA II als auch USB 2.0, um SLC und MLC-Speicher ansteuern zu können. Dazu können insgesamt 8 Kanäle verwendet werden, über die sich die Speicherchps ansteuern lassen. Der Intel-Controller setzt hingegehen auf 10 Kanäle und bietet zusätzlich Native Command Queueing (NCQ) und unterstützt einen zusätzlichen DRAM-Cache, der bei Intel in Form von 16 MB DRAM-Cache von Samsung auf der Platine zu finden ist.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass G.Skill hier schon auf die neue B-Revision des Controllers setzt, während Super Talent noch die ältere Version verwendet. Erkennbar ist dieser Unterschied an dem kleinen A bzw. B auf dem Chip.






G.Skill 64 GB Solid State Drive

Festplatten:
Grafikkarten:
Grafikkarten:
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