G.Skill zeigt die Zähne - Ripjaws-Speicherkit im Kurztest

Storage & Speicher | 10.11.2009, 19:00
Passend zu der Vorstellung von Intels Lynnfield-Plattform haben alle Speicherhersteller zahlreiche neue DDR3-Dual-Channel-Kits auf den Markt gebracht, die zugleich schneller und sparsamer als die bisherigen Pärchen sein sollen. In Form der Ripjaws-Module von G.Skill mit einem Takt von DDR3-1600 und den Timings von 7-7-7-24 wollen wir heute eines dieser neuen Pärchen genauer untersuchen.

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Passend zu der Vorstellung von Intels Lynnfield-Plattform haben alle Speicherhersteller zahlreiche neue DDR3-Dual-Channel-Kits auf den Markt gebracht, die zugleich schneller und sparsamer als die bisherigen Pärchen sein sollen. Zu verdanken ist letzteres dabei vor allem Intel Spezifikationen für den Speichercontroller der Lynnfield-Prozessoren. Dieser ist wie jener der Bloomfield-Modelle nämlich nur bis zu einer Speicherspannung von 1,65 Volt freigegeben.

Eine der neuen Speicherserien bildet die "Ripjaws"-Familie des Herstellers G.Skill. Den Namen verdanken die Speichermodule dabei ihrem Aussehen, denn die gezackte Rippen auf der oberen Kante der Heatspreader sollen an die Zähne eines Hais erinnern. Doch auch ihre inneren Werte kann man als "scharf" bezeichnen, immerhin treten sie mit Taktraten bis zu DDR3-2200 und dabei noch recht scharfen Latenzen von CL 8 bis CL 9 an.

Bild: G.Skill zeigt die Zähne – Ripjaws-Speicherkit im Kurztest

Im heutigen Review wollen wir uns eben so einem Ripjaws-Pärchen widmen und untersuchen was das Kit zu leisten im Stande ist. Der Standardtakt liegt mit DDR3-1600 dabei nicht all zu hoch, doch dafür können sich die Latenzen von 7-7-7-24 wahrlich sehen lassen, zumal der Preis mit rund 89 Euro noch relativ günstig ist.

Neben der Leistung des Kits in diversen Disziplinen, werden wir auch die Übertaktungsfähigkeiten sowie die Temperaturentwicklung beleuchten und auch die Leistungsaufnahme gilt es zu untersuchen. Da mittlerweile die ersten DDR3-Speicherkits mit einer Versorgungsspanung von nur 1,35 Volt vorgestellt wurden, versuchen wir außerdem auch die maximal Taktrate bei diesen Betriebsbedingung auszuloten. Und so viel sei an dieser Stelle schon einmal vorneweg genommen, die Ripjaws beweisen in dieser Disziplin durchaus, dass sie zupacken können.