Der Testkandidat
Der heutige Testkandidat kommt aus dem Hause G.Skill und hört auf den Namen Ripjaws. Die beiden Riegel des Dual-Channel-Kit weisen eine Gesamtkapazität von vier Gigabyte vor und unterstützten eine maximale Taktfrequenz von 800 MHz bei scharfen Timings von 7-7-7-24. Dennoch ist das Kit mit rund 89 Euro relativ günstig, zumindest wenn man es mit gleichwertigen Päarchen vergleicht.
| G.Skill Ripjaws DDR3-1600 CL7 | |
| Typ | Dual Speicher Kit |
| Bezeichnung | F3-12800CL7D-4GBRH |
| Latenzen | 7-7-7-24 |
| Speicher-Spannung | 1,6 V |
| QPI-Spannung | Standard |
| Preis in Euro (Stand: 10.11.2009) | 89 Euro |
Wie üblich liefert G.Skill auch dieses Dual-Channel-Kit in einer Kunststoffverpackung aus, die nach mehrmaligem Ein- und Auspacken der Module sehr schnell den Geist aufgibt. Doch für den Preis ist das wirklich verschmerzbar.
Die Module sind mit einem zweiteiligen, schwarzen Heatspreader versehen, der auf der Oberseite ein Kammmuster besitzt um einen Hitzestau im Innern zu vermeiden. Der Heatspreader selbst ist beidseitig mit einem durchgehenden Wärmeleitpad auf den Chips aufgebracht. Apropos Chips, bei diesen handelt es sich offenbar um Elpida-BBSE-Ableger.
Auf beiden Seiten der Kühlkörper befindet sich ein roter G.Skill- sowie der Ripjaws-Schriftzug, der zusammen mit der schwarzen Grundfarbe einen sportlichen Eindruck erweckt. Wie üblich findet sich auf einer Seite ein Aufkleber mit allen Informationen über Taktraten, Timings, Revision und Versorgungsspannung. Auch einen Strichcode zur exakten Identifizierung ist dort zu finden.
Da Intel seine Speichercontroller nur bis maximal DDR3-1333 freigibt findet sich im Timing-Speicher der Module ein von Intel zertifiziertes XMP-Profil, welches den Takt auf DDR3-1600 anhebt und die Timings auf 7-7-7-24 einstellt. Allerdings erhöht das Profil auch die Versorgungsspannung für den Speicher automatisch auf 1,6 Volt. Wer diese manuell einstellt muss somit selbstständig auf einen stabilen Betrieb achten.

An die im SPD hinterlegten Werte geht G.Skill eher konservativ heran und setzt die Latenzen bei 667 MHz lediglich auf 9-9-9-24. Dafür liegt die Versorgungsspannung in diesem Fall bei JEDEC-konformen 1,5 Volt.

Auf unserem ASUS Maximus Formula III wollte der Speicher dabei weder in den Standardsettings noch im XMP-Profil zusammenarbeiten. Zwar überstand er zwei Stunden Memtest ohne Probleme doch an eine Windowsinstallation war nicht zu denken. Anders sah es hingegen auf dem P55-UD6 von Gigabyte aus, auf welchem der Speicher klaglos seinen Dienst verrichtete.




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