Drei heiße Fahrgestelle - Mainboard-Roundup mit Intels X58-Chipsatz

Mainboards | 18.06.2009, 14:00

Intro



Mit dem Core i7 ist Intel zweifellos ein gewaltiger Bolide gelungen – und dies in mehreren Betrachtungsweisen. So schnell er ist, so viel Energie benötigt er auch und billig ist wahrlich etwas anderes. Dennoch finden die Prozessoren auf Basis der Nehalem-Architektur jeden Tag mehr Anhänger, vorrangig natürlich im Enthusiasten-Segment, und so war es nun an der Zeit, uns einmal mit den Mainboards für eben jene Prozessoren zu befassen.

Im Genauen handelt es sich dabei um ein Triumvirat bestehend aus Intels Smackover, auch als DX58SO bekannt, Gigabytes EX58-Extreme und dem P6T Deluxe V2 von ASUS. Alle drei haben dabei das gleiche Ziel, nämlich den heimischen Rechner zu erobern. Doch so gleich das Ziel auch sein mag, so unterschiedlich ist der Weg dorthin. Deshalb versuchen die drei Kandidaten mit drei völlig verschiedenen Ansätzen das Herz eines PC-Bauers zu erobern. Intels Platine kommt mit dem geringsten Preis daher, Gigabyte will über die Ausstattung punkten und ASUS beschreitet den goldenen Mittelweg.

Bild: Drei heiße Fahrgestelle – Mainboard-Roundup mit Intels X58-Chipsatz

Es drängt sich somit die Frage auf, welches der drei Konzepte zum besten Ergebnis führt und am meisten zu überzeugen weiß. Um diese Frage zu beantworten, schicken wir die Probanden durch unseren bekannten und um einige Aufgaben erweiterten Test-Parcours, der nicht nur Leistungsaufnahme, Temperaturverhalten und Benchmarks beinhaltet sondern auch versucht den alltäglichen Betrieb nachzubilden.

Gleichzeitig versuchen wir zu klären wie es um die Marktreife der Platinen bestellt ist. Immerhin ist der Core i7 erst seit etwas mehr als einem halben Jahr auf dem Markt und durch seinen integrierten Speichercontroller sowie der Abkehr vom Frontsidebus waren so viele Änderungen im Mainboard-Design nötig wie seit mehreren Jahren nicht mehr. Dabei rechnen wir grundsätzlich erst einmal mit einem klassischen Unentschieden, schließlich haben alle Firmen genug Know-How und Erfahrung und die BIOS-Versionen sollten inzwischen ausgereift sein. Doch Überraschungen soll es ja auch geben. Seien wir also gespannt, wie gut die Hersteller uns in der Augenblicksaufnahme überzeugen können.