Lautstärke (Detailbetrachtung)
Wenn man die MSI N260GTX OC Twin Frozr in vielen Bereichen bislang fast nur loben konnte, so verdient sich das Produkt in diesem Bereich keine Lorbeeren. Unmittelbar nach dem Systemstart dröhnen beide Lüfter auf die maximale Drehzahl auf und zeigen, welches Lärm-Potential tatsächlich bestünde, um wenige Sekunden danach zu verstummen (typisches NVIDIA-Lüftersteuerungsverhalten) und mit ihrer normalen Idle-Drehzahl zu arbeiten.
Hier bleibt dann ein deutlich wahrzunehmendes, stumpfes Rauschen der beiden 70-mm-Lüfter, was sich in der Praxis wie folgt darstellt:

Mit 30,8 dB(A) bzw. gemessenen 2,2 sone ist das Produkt leider nicht als Leisetreter zu bezeichnen, schon gar nicht im lastfreien Betrieb. Ein permanent unangenehmes, oder nennen wir es lästiges, Störgeräusch herrscht allerdings auch nicht vor, wie unsere Spektralanalyse vermittelt.

Unter Furmark erreichten wir Lüfterdrehzahlen im Bereich von 3100 (Fan 1) bis 3300 (Fan 2) Umdrehungen pro Minute. Dabei werden die Ohren des Anwenders dann mit 36,7 bzw. rund 4 sone belästigt.
Wir sind überzeugt, dass wenn das MSI-Utility Dual-Core-Center korrekt funktioniert hätte, man hier über die Option der Lüfterregelung eine vernünftige Mitte zwischen Temperaturentwicklung und Lautstärke hätte erreichen können. An dieser Ecke geht MSI offenbar doch noch etwas zu vorsichtig an das Thema Temperaturen heran, denn wie wir im Kapitel zuvor aufgezeigt hatten, wären doch gut noch 20 °C Luft nach oben gewesen, welche man zu Gunsten des Geräuschverhaltens hätte ausnutzen können.





MSI N260GTX OC Twin Frozr

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