Layout

Es bleibt im Kapitel Layout erst einmal festzuhalten, dass MSI auf dem Slotbelch einiges vereint, was andere Hersteller über Beilagen mitzuliefern versuchen. Da findet sich ein DVI-Ausgang, neben einem Analogen-Monitor-Ausgang, ebenso wie ein HDMI-Ausgang. Mit den zuletzt genannten Ports erspart sich MSI die Cent-Beilagen zu entsprechenden Adaptern.
Doch ist das Slotbelch mit Sicherheit nicht das, auf was MSI bei diesem Produkt setzen möchte, wenngleich der HDMI-Ausgang keine Selbstverständlichkeit darstellt. Hauptblickfang bei der R4890 Cyclone ist und bleibt der Kühler, der übermächtig auf diesem Board thront.

Und dieser Kühler erscheint übermächtig. Er überragt das Design in allen Bereichen, bis eben auf die Dicke, denn diese wirkt sich auf die Bestückungsform für Erweiterungskarten aus. Hier wird die Größe einer Zwei-Slot-Lösung nicht überschritten, wenngleich die Boardmaße nach unten und nach oben dann überschritten werden. Ein Enthusiasten-Produkt darf das aber – es will nicht in die breite Masse.

Der Kühler besteht dabei aus einem typischen Mix aus Kupfer und Aluminium. Im Falle der MSI R4890 Ceyclone sind die Bauteile jedoch alle vernickelt – aus optischen Gründen. Eine definitive Material-Zuordnung fällt somit schwierig. Fakt bleibt aber, dass die Heatpipes aus Kupfer bestehen und an diesem Punkt – darauf legt MSI auch Wert – in unterschiedlichen Stärken gefertigt wurden. Zwei der vier Heatpipes sind gewohnt im Bereich von ca. 6 mm Durchmesser, die beiden anderen hingegen mit einem Durchmesser von 8 mm, gefertigt. Letzteres soll zu einer deutlich besseren Wärmeabfuhr führen.

Die Pipes enden natürlich in der Bodenplatte, welche die GPU kühlt. Auch diese Kupferplatte ist bei dem Kühlkonstrukt aus optischen Gründen vernickelt. In der Mitte des Kühlers sitzt üblicherweise der Lüfter. Dieser wurde von MSI mit einem Durchmesser von 10 cm genannt. Die Abmaße der Rotorblätter betragen ca. 92,5 mm.
Letzteres ist allerdings für einen Grafikkartenkühler noch immer als höchst ausladend und mächtig zu bezeichnen. Übliche Ventilatoren bewegen sich bestenfalls im Bereich von 60 bis 80 mm Durchmesser in dieser Leistungsklasse.

Sei es wie es will – optisch beeindruckt erst einmal dieser "Cyclone". Und unumstritten wird er dafür sorgen – so übermächtig er hier wirkt – dass sich die R4890 Cyclone auch verkaufen wird. In gewissen Bereichen macht es eben die Optik, die zweifelsohne bullig umgesetzt wurde und gelang.




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