Unterwegs mit dem MSI Wind U120

Sonstige Reviews | 04.04.2009, 15:42

Intro


Die erste Generation von Netbooks machte in erster Linie durch ihre bloße Existenz auf sich aufmerksam. Wo im inneren doch stets die von Prozessor- und Betriebssystemhersteller vorgeschriebene Konfiguration steckte, gingen nur einzelne Hersteller mit Linux-basierten Netbooks von diesem Pfad ab und stellten Konfigurationen mit beispielsweise mehr Speicher vor.

Schon kurz nach der Vorstellung der ersten günstigen Kleinrechner entdeckten allerdings die Mobilfunkanbieter die deutlich unter 2 kg leichten Geräte für sich und begannen erste Bundles mit mobilen Datentarifen zu schnüren. Doch eigentlich immer gab es dafür ein UMTS-Modem in Form eines USB-Stick dazu, der der Handlichkeit der Netbooks aber irgendwie zuwider lief.

Es dauerte eine ganze Weile, bis die Netbookhersteller Erkenntnis zeigten und begannen erste Geräte mit integriertem UMTS-Modem anzukündigen. Von einer breiten Marktdurchdringung kann aber auch hier noch keine Rede sein.

Bild: Unterwegs mit dem MSI Wind U120

So ist auch das MSI Wind U120, obwohl schon lange angekündigt, bis zur CeBIT über das Prototypenstadium nicht hinausgekommen. Allerdings sollte mit Erscheinen dieses Artikels das Serienstadium erreicht sein und MSI sollte Stückzahlen liefern können. Evtl. sehen wir sogar demnächst einen Netzbetreiber entsprechende Bundles anbieten.

Doch um uns ein Bild zu verschaffen, ergatterten wir ein Vorserienmodell des Wind U120. Da Netbooks ja nicht zuletzt für den mobilen Internet-Junkie gedacht sind, überlegten wir uns, wie diesem Mobilitätsgedanken am wirkungsvollsten auf den Grund gegangen werden kann. So entschieden wir uns das Gerät auf einen Ausflug mitzunehmen; und zwar dorthin, wo mobile Internetnutzung zum Alltag gehört: nach Singapur. Während andernorts über teure Datentarife und lausige Abdeckung mit Hotspots zu exorbitanten Kosten von mehreren Euro pro Stunde geklagt wird, gibt es dort UMTS-Flatrates für wenige Euros und an allen wichtigen Orten des Inselstaates staatlich gefördertes WLAN – und das kostenfrei.

Den "Reisebericht" gibt es auf den folgenden Seiten, vorweg bedanken wir uns aber bei MSI und Trademark PR für die kurzfristig ermöglichte Bereitstellung des Vorseriengeräts.