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 Dopingkontrolle: NVIDIA GeForce GTS250

Grafikkarten | 03.03.2009, 10:03

Intro



Seit Wochen gibt es diverse Gerüchte in der Hardware-Szene, dass NVIDIA eine neue Grafikkarte zur CeBIT 2009 vorstellen wird. Gehandelt wird dieses Gerücht unter dem Namen GeForce GTS250 und behauptet darüber hinaus, dass es sich dabei lediglich um ein Re-Branding eines altbekannten NVIDIA-Produktes handeln soll, nämlich der GeForce 9800GTX+. Und mit diesem Gerücht geht natürlich ausreichend Schelte für NVIDIA in diversen Foren einher, denn es wäre nicht die erste Umbenennung eines vorhandenen Produkts bei NVIDIA. Die GeForce 8800 GT – der absolute Schlager vor einem Jahr, wurde bereits in GeForce 9800 GT umbenannt und soll, im Zuge der Neustrukturierung der Produktpalette, dann noch einmal umbenannt werden und zwar in GeForce GTS240.

Alles Nonsens? Nein, es entspricht ganz offenbar den Tatsachen. Die heute vorgestellte GTS250 seitens NVIDIA basiert grundsätzlich auf der bislang im Handel geführten GeForce 9800 GTX+. Chip, Architektur und Taktraten und eben auch der 55nm-Fertigungsprozess sind identisch. Kleine, feine Änderungen sind wohl vorhanden – hier bezogen auf das Board-PCB und die bevorzugte Speichergröße.


Bild: Dopingkontrolle: NVIDIA GeForce GTS250

Die grundsätzliche Firmenpolitik sieht aktuell vor, dass die Produktpalette mehr oder minder einheitlich strukturiert und benannt wird und zudem in drei Grundgruppen eingegliedert wird:

  • Entrance
  • Performance
  • Enthusiast


Und während sich in der mit Enthusiast bezeichneten Top-Liga die aktuellen Modelle GTX 295, 285 und 260 tummeln, wird die GTS250 den nächsten Schritt nach unten oder eben besser gesagt die aktuelle Top-Karte im Performance-Segment sein und die Namensgebung passt sich dem hier an. In diesem Segment ist eben aktuell noch die 9800 GT platziert, welche in einer Weile dann wohl – wer weiß mit welchen exakten Änderungen – unter dem Namen GTS240 vertrieben wird. Im Entrance-Segment nannte uns der Hersteller aktuell keine Absichten der Änderung in der Nomenklatur – hier spielen dann die Modelle 9400GT und 9600GT.

Man erkennt sehr schnell, wenn man sich die Namen der ehemaligen und noch unter 9xxx laufenden NVIDIA-Karten betrachtet, dass hier tatsächlich eine absolute Produktverschiebung innerhalb der letzten 12 Monate stattgefunden hat. Seinerzeit spielte die GeForce 9600 GT noch im Mittelklasse-Segment und driftet aktuell in tiefere Regionen ab.

Aber NVIDIA hat offenbar derzeit keine Absichten kleinere Ableger des GT200-Chips in den Markt zu entlassen. Der Hersteller sieht sich ohnehin im Vorteil, denn andere Anbieter seien eben „Grafik“ und NVIDIA sei „Grafik Plus“ und bezieht diese Anspielung auf seine Anstrengungen im Bereich von Cuda und PhysX.

Im Bereich Leistung mag man NVIDIA dann vorhalten, dass bisherige Produkte des Mitbewerbers sich bereits deutlich positioniert haben und Leistungstechnisch das Leben nicht unbedingt einfach machen. Aber NVIDIA sieht auch diesen Punkt gelassen. Die heute präsentierte GTS250 soll sich unmittelbar mit einer ATI Radeon HD4850 mit 1 GB-Hauptspeicher messen und zudem würden aktuelle Spieletitel zeigen, dass NVIDIA überlegen sei.

Nach all diesen Informationen konnten wir diesen Test heute nicht ausschlagen und wollen dann auch diversen Aussagen des Herstellers im Detail nachgehen. Wir sind gespannt.

 Inhalt dieses Testberichtes

Seite 1:Intro
Seite 2:Technische Daten
Seite 3:Doping: CUDA und PhysX
Seite 4:Gainward GeForce GTS250 Layout
Seite 5:Testumgebung
Seite 6:NVIDIA Cuda im Alltag:ArcSoft TotalMedia Theatre
Seite 7:NVIDIA Cuda im Alltag: TMPG Express
Seite 8:NVIDIA PhysX im Alltag
Seite 9:Temperaturen / Lautstärke
Seite 10:Leistungsaufnahme
Seite 11:Übertakten
Seite 12:3DMark Vantage: 1280 x 1024
Seite 13:3DMark Vantage: 1680x1050
Seite 14:3DMark Vantage: 1920x1200
Seite 15:Crysis Warhead: 1280x1024
Seite 16:Crysis Warhead: 1680x1050
Seite 17:Crysis Warhead: 1920x1200
Seite 18:Stalker Clear Sky: 1280 x 1024
Seite 19:Stalker Clear Sky: 1680x1050
Seite 20:Stalker Clear Sky: 1920x1200
Seite 21:Call of Juarez: 1280 x 1024
Seite 22:Call of Juarez: 1680x1050
Seite 23:Call of Juarez: 1920x1200
Seite 24:Far Cry 2: 1280 x 1024

Seite 25:Far Cry 2: 1680x1050
Seite 26:Far Cry 2: 1920x1200
Seite 27:Unreal Tournament 3: 1280 x 1024
Seite 28:Unreal Tournament 3: 1680x1050
Seite 29:Unreal Tournament 3: 1920x1200
Seite 30:Assassins Creed: 1280 x 1024
Seite 31:Assassins Creed: 1680x1050
Seite 32:Assassins Creed: 1920x1200
Seite 33:Mirrors Edge (no PhysX): 1280 x 1024
Seite 34:Mirrors Edge (no PhysX): 1680x1050
Seite 35:Mirrors Edge (no PhysX): 1920x1200
Seite 36:Timeshift: 1280 x 1024
Seite 37:Race Driver Grid: 1280 x 1024
Seite 38:Race Driver Grid: 1680x1050
Seite 39:Race Driver Grid: 1920x1200
Seite 40:Call of Duty World at War: 1280 x 1024
Seite 41:Call of Duty World at War: 1680x1050
Seite 42:Call of Duty World at War: 1920x1200
Seite 43:Bioshock: 1280 x 1024
Seite 44:Bioshock: 1680x1050
Seite 45:Bioshock: 1920x1200
Seite 46:Benchmark-Vergleich zwischen den getesteten Grafikkarten
Seite 47:Fazit
 
 



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