Was wird benötigt?
Um den RivaTuner modifizieren zu können braucht es eigentlich wenig Mühen. Ein Texteditor und ein Tool - beispielsweise GPU-Z - welches Auskunft über die ID-Nummer des Herstellers und der Grafikkarte gibt, sind schon vollkommen ausreichend.

Bei vorliegendem Screenshot haben wir es mit einer Radeon HD 5770 zu tun. Dort haben wir durch einem roten Kasten markiert, welche Informationen für uns von Interesse sind.
Die Device-ID wird vom Tool mit 1002-68BE ausgelesen, wobei 1002 die Hersteller ID-Nummer für AMD ist und die Zahlenfolge 68BE für die ID-Nummer der Radeon HD 5770 steht. Diese Werte gilt es sich zu merken.
Im nächsten Schritt muss man das Verzeichnis der Festplatte aufsuchen, in welchem man den RivaTuner installiert hat. Dort findet sich die RivaTuner-Config-Datei mit der Bezeichnung "RivaTuner.cfg". Diese kann man mittels einem beliebigen Texteditor öffnen und sucht dann nach der Rubrik [GPU_1002] - wie erklärt, steht die Kennung 1002 für AMD.

In der letzten Sektion der Rubrik 1002, welche als RV770 bezeichnet und im Screenshot markiert ist, handelt es sich eigentlich um die Radeon HD 4850 und HD 4870-Serie, welche vom RivaTuner noch offiziell supported wird. Hier gilt es nun die entsprechende ID-Nummer der gewünschten AMD 5000-Grafikkarte einzutragen - im Falle der hier gezeigten HD 5770 also die Nummer 68BE. Dabei ist zu beachten, dass der Eintrag mit einem dahinter gestellten "h" - also 68BEh - und einem Komma ergänzt werden muss.
Die Datei ist dann zu speichern. Der Trick funktioniert aktuell wohl nur darum, weil sich die Architekturen des RV770 (funktioniert so übrigens auch für eine Radeon HD 4890 oder 4770) und jene der HD 5000-Familie ähnlich sind.





Workaround: RivaTuner für AMD Radeon HD 5000-Familie modifizieren

Festplatten:
Grafikkarten:
Grafikkarten:
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Sapphire Radeon HD 5850
Intel X25-M G2 Postville 80GB
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