Thermalright T-Rad² trifft Radeon HD 5870

Gehäuse & Kühlung | 12.12.2009, 20:14

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Seit Ende September haben wir uns nicht nur intensiv mit der aktuellen Radeon HD 5000-Serie von AMD befasst, wir haben darüber hinaus auch recht viele alternative Kühlmöglichkeiten diverser Hersteller unter die Lupe genommen. Dabei ist anzumerken, dass keiner der Hersteller dieser Kühler zum Testzeitpunkt diese Modelle für die HD 5000-Familie freigegeben hatte.

Bei alternativen Kühllösungen für Grafikkarten besteht immer der fahle Beigeschmack, dass die Herstellergarantie verloren geht. Somit stellt dieser Bereich sicherlich auch einen Part dar, welcher sich nicht an die breite Leserschaft wendet, sondern an verschiedene Gruppen. Aus unserer Sicht kommt der Einsatz alternativer Kühlungen bei Grafikkarten schlicht nur aus zwei Beweggründen zum Einsatz. Entweder man sucht die möglichst beste Kühlumsetzung um noch ein Quentchen mehr Takt durch Overclocking erreichen zu können, oder aber man sucht die Lösung, welche eine leistungsfähige Grafikkarte auch leise kühlen kann.

Bild: Thermalright T-Rad² trifft Radeon HD 5870

Auf letzterem Segment trennt sich die Spreu mehr als deutlich vom Weizen. Wir haben für die HD 5700-Serie von AMD bislang lediglich den Arctic Cooling Accelero L2 Pro ausfindig machen können, für die Radeon HD 5800-Familie zeigte sich die Scythe-Neuvorstellung Setsugen als sehr gute Option.

Nach dem Test zum Scythe Setsugen hielt man uns vor, dass wir vielleicht einen Schritt übergangen hätten – wir hätten den Thermalright T-Rad² vergessen. Dieser Kühler erschien Anfang des zweiten Quartals 2009 im Markt und richtete sich an leistungsstarke Grafikkarten. Aktuell hat dieses Produkt gerade seine Freigabe für Radeon HD 5800-Produkte erhalten – jedoch nur in Verbindung mit einem VRM-Kühler. Da sieht der Hersteller wohl seine beiden angekündigten Modelle VRM-R3 und R4 vor.

Diese sind allerdings noch nicht lieferbar und so wollten wir schauen ob es Optionen gibt, mit dem T-Rad² dennoch eine HD 5870 in Schach zu halten. Das vorhandene High-End-Portfolio trifft also auf eine High-End-Grafikkarte. Unser Bericht gibt Klarheit, ob wir es hier vielleicht tatsächlich mit einem verborgenen Juwel zu tun haben.