Betrieb & Fazit
Schaltet man das System ein, erleuchten die beiden Lüfter durch integrierte weiße LEDs. Wir waren außerdem positiv überrascht über die Lautstärke, mit denen die beiden Lüfter zu Werke gingen. Mit der Lüftersteuerg auf Minimum sind die beiden nicht zu hören. Selbst nach dem Erhöhen der Spannung machen sich die Lüfter kaum bemerkbar – man muss schon sehr nah mit dem Ohr heran gehen um diese zu hören. Hier hat Xigmatek wirklich zwei hervorragende Lüfter verbaut.
Fazit
Mit dem Midgard ist Xigmatek der Einstieg in die Welt der Gehäuse hervorragend geglückt. Das Gehäuse bietet eine Menge gute Features zu einem wirklich günstigen Preis. Bei der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln, alle Ecken sind zugänglich und es ließ sich keine scharfe Kante entdecken. Insgesamt gab es nur zwei Mängel, die wir während des Testes festmachen konnten: Das waren die wirklich schlechten Halter für Erweiterungskarten und die etwas stramm zu öffnenden Türen. Über sie lässt sich bei dem Preis noch hinwegsehen, bei den Haltern sollte Xigmatek auf jeden Fall noch einmal nachbessern.

Seht gut gefallen hat uns der schon lackierte Innenraum und die durchdachte Möglichkeit zur sauberen Kabelverlegung. Das I-Tüpfelchen wäre noch gewesen, wenn die Festplatten mit den Anschlüssen nach hinten einbauen ließen. Positiv überraschend war auch die angenehme Geräuschkulisse der beiden Lüfter: tauscht man bei diesen die Schrauben gegen Antivibrationsgummies, werden in Verbindung mit der Lüftersteuerung auch Silent-Enthusiasten auf Ihre Kosten kommen.
Mit abschließender Betrachtung gibt es an dem Xigmatek Midgard nichts negatives auszusetzen. Wer auf der Suche nach einem neuen, attraktiven Gehäuse ist, dem können wir das Midgard uneingeschränkt empfehlen.
Das Xigmatek Midgard ist beispielsweise bei Caseking für ca. 60 Euro erhältlich.

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