ATI Radeon HD 5550: HTPC-Grafikkarten von Sapphire, PowerColor und HIS im Test

Grafikkarten | 25.06.2010, 01:44


Gleich drei Grafikkarten auf Basis der ATI Radeon HD 5550 von AMD zielen auf die Betreiber von HTPC-Systemen. Wir haben uns die Modelle von Sapphire, HIS und PowerColor ins Labor geholt und die Auswirkungen der erheblichen Modell-Unterschiede im umfangreichen Benchmark-Vergleich herausgearbeitet.

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Eigentlich hatten wir inzwischen alle ATI-Radeon-HD-5000-Modelle, welche AMD für unseren Markt vorgesehen hatte, getestet und vorgestellt. Aus der Radeon-HD-5500-Serie war praktisch nur das Modell HD 5570 für Europa und USA gedacht. Gleich nach der Vorstellung der Radeon HD 5570 machte aber ein kleineres Modell, die HD 5550 von sich reden. Dieser Version schenkte AMD keinerlei Aufmerksamkeit bei der offiziellen Vorstellung der HD-5500-Serie.

Bild: ATI Radeon HD 5550: HTPC-Grafikkarten von Sapphire, PowerColor und HIS im Test

Wie wir erfuhren, waren die Radeon-HD-5550-Modelle eigentlich nur für den asiatischen Raum angedacht, doch schon nach dem Start kündigten einige Hersteller auch den Vertrieb in Europa an.

Dass die Radeon HD 5570 sich von ihrer Temperaturentwicklung, der Leistungsaufnahme und der 3D-Performance durchaus an Besitzer von HTPC-Gehäusen richtete, welche auch gerne einmal ein Spielchen wagen wollen, zeigte sich nach der Vorstellung. Allerdings blieben erste Ankündigungen passiver Varianten aus. In den letzten Wochen erreichten uns nun aber verstärkt Pressemitteilungen von AMD-Boardpartnern über Radeon-HD-5550-Karten, welche genau in diese Lücke vorstoßen wollen. Mit passiver oder sehr leiser Kühlung wollen diese Grafikkarten sich nun die Herzen der Home-Theater-PCs erobern.

Wir orderten drei Vertreter dieser Zunft in unser Testlabor. Dort mussten wir feststellen mussten, dass die drei Grafikkarten unterschiedlicher nicht hätten sein können. Heute präsentieren wir die HIS HD 5550 Silence, die PowerColor PCS+ HD 5550 und die Sapphire Radeon HD 5550 Ultimate.

Zwei der Kandidaten treten als passive Umsetzungen an, eine davon in Low-Profile-Bauform. Eine Grafikkarte verfügt über DDR2-Speicher, eine über DDR3-Speicher. Ein Modell kommt überraschend mit GDDR5-Speicher daher und ist gar von Hause aus noch übertaktet.

Unser Test soll zeigen, für wen sich welches der drei Modelle anbietet und gleichzeitig unsere Testlücke im Radeon-HD-5000-Bereich schließen.