AMD ATI Radeon HD 5830 - Die letzte im Bunde

Grafikkarten | 25.02.2010, 06:00

Intro



Im September 2009 stellte AMD als erste Grafikkarte der ATI-Radeon-HD-5000-Serie die Radeon HD 5870 vor. Heute rundet der Hersteller die Radeon-HD-5800-Reihe mit einem weiteren Produkt ab. Die Rede ist von der ATI Radeon HD 5830, welche die bisherige Lücke zwischen der Radeon HD 5850 und der Radeon HD 5770 schließen soll. Das zumindest ist der von AMD genannte Grund.

Aber natürlich sind auch andere Gründe mit in Betracht zu ziehen, nämlich die weiterhin schlechte Verfügbarkeit der Radeon-HD-5800-Modelle, welche einer schlechten Ausbeute beim Auftragsfertiger TSMC zu schulden ist. Die Idee ist nicht neu, einen Chip, welcher nicht die Anforderungen für ein schnelleres Produkt erfüllt, mit deaktivierten Einheiten unter einem neuen Namen zu vermarkten. Die Art und Weise wie AMD dies im Falle der ATI Radeon HD 5830 umsetzt, ist allerdings neu. Die Anforderungen, welche von diesem Chip gestellt werden, setzen aktuell das hochwertige PCB der Radeon HD 5870 voraus.

Bild: AMD ATI Radeon HD 5830 – Die letzte im Bunde

Der Radeon HD 5830 waren bereits Gerüchte vorausgegangen, dass die Boardpartner auf Probleme mit ihren Board-PCBs gestoßen seien. Glaubt man den Gerüchten, war dies auch der Grund, warum die Markteinführung mehrfach verschoben wurde, denn die Einführung war ursprünglich schon für Ende Januar vorgesehen.

Am heutigen Tag der Vorstellung der Radeon HD 5830 sehen wir dann jedoch noch keine finalen Produkte der Partner, sondern lediglich die AMD-Referenzkarte. Selbst Premium-Board-Partner à la PowerColor oder Sapphire waren nicht in der Lage uns zur heutigen Markteinführung mit entsprechenden Mustern zu unterstützen.

Nichtsdestotrotz wollen wir heute anhand dieser AMD-Referenzkarte versuchen einen Ausblick zu gestatten, was es genau mit dem Produkt auf sich hat und was man in der Praxis wohl erwarten kann.

 

Inhalt dieses Testberichtes