AMDs neue Speerspitze Phenom II X6 1100T Test

Prozessoren | 07.12.2010, 06:01
Mit dem heutigen Tage präsentiert AMD passend zur Weihnachtszeit zahlreiche neue Prozessoren. Darunter auch den Phenom II X6 1100T. Das neue Modell setzt sich dabei mit Taktraten von 3,3 GHz bzw. 3,7 GHz mit Turbo CORE an die Spitze des Portfolios. Ob die neue Speerspitze sich dabei auch in der Praxis an die Spitze setzten kann, wollen wir heute untersuchen.


Intro


Es ist noch keine drei Monate her, da läutete AMD mit zahlreichen neuen Prozessoren wie beispielsweise dem Phenom II X6 1075T und dem bisher schnellsten Vierkern-Modell der Firmengeschichte Phenom II X4 970 eine Herbstoffensive ein. Das Fazit der beiden Prozessoren viel dabei eher durchwachsen aus. So fehlt beispielsweise dem Phenom II X6 1075T für den geforderten Preis einfach zu oft etwas Takt verglichen zur hauseigenen Konkurrenz. Eben diesen Kritikpunkt adressiert der Hersteller in seiner Winteroffensive, die passend zur Weihnachtszeit kommt. Möglicherweise zum letzten Mal vor dem Auftritt der neuen Generationen Bobcat, Bulldozer und Llano schickt der Hersteller dabei noch einmal für die meisten Produktfamilien neue Topmodellen ins Rennen.

Bild: AMDs neue Speerspitze Phenom II X6 1100T Test

Als erstes ist hierbei natürlich der AMD Phenom II X6 1100T zu nennen, der mit sechs Kernen und einen Taktfrequenz von 3,3 GHz – mit Turbo-CORE sogar bis zu 3,7 GHz – die neue Speerspitze im Portfolio bildet. Trotz des gesteigerten Taktes gegenüber dem bisherigen Topmodell – dem Phenom II X6 1090T – konnte AMD die 125-Watt-TDP-Klasse beibehalten. Gerüchten zu Folge, gesellt sich zudem in wenigen Wochen noch ein 3,6 GHz schneller Phenom II X4 975 hinzu, der somit nach nicht einmal drei Monaten dem Phenom II X4 970 den Titel als taktschnellster Vierkern-Prozessor entreißt.

Ob sich die Taktsteigerungen auch in einem spürbaren Leistungsplus oder nur in einem ordentlichen Aufpreis bemerkbar machen, wollen wir auf den folgenden Seiten untersuchen. Dabei werden wir natürlich wie gewohnt neben der reinen Leistungsfähigkeit den Energieverbrauch sowie Übertaktungs- und Undervoltingmöglichkeiten beleuchten. Auf Grund der aktuellen Gerüchte rund um den Phenom II X4 975 wollen wir mit Hilfe des Phenom II X4 970 außerdem untersuchen, wie sich denn ein fiktiver 3,6 GHz schneller Phenom II X4 schlagen würde.