ASUS ROG Matrix 5870 - mehr als nur eine Grafikkarte

Grafikkarten | 15.06.2010, 17:53 | Seite 30

Gesamtwertung und Fazit



Testwertung ASUS ROG Matrix 5870 2GByte
Performance +
Lieferumfang +
Kühlleistung o
Lautstärke Idle +
Lautstärke Last --
Leistungsaufnahme Idle +
Leistungsaufnahme Last o
Übertakten +
Preis -
Mögliche Bewertungsmerkmale: -- / – / o / + / ++


Fazit

Grundsätzlich muss man ASUS attestieren, dass sich die Ingenieure im Vorfeld gründlich darüber Gedanken gemacht haben, was man alles bei einer Grafikkarte noch implementieren könnte. Man hat wohl keine Kosten gescheut, die vielen Ideen auch in die Realität umzusetzen. Die getestete ASUS ROG Matrix 5870 war definitiv kein billiges Unterfangen, was den Negativ-Punkt "Preis" durchaus etwas relativiert.

Trotzdem bleiben etwa 470 Euro für eine Grafikkarte eben keine Kleinigkeit. Sämtliche gezeigten Innovationen richten sich damit nicht an den typischen Endkunden, sondern eher an den "extremen Overclocking-Sportler", welcher bereit ist, auch mal durch riskante Spannungszugaben das letzte Quäntchen Leistung herauszukitzeln. Die ASUS-Optionen sind wirklich vielfältig und suchen noch nach ihres Gleichen.

Diese Zielgruppe dürfte sich möglicherweise weniger dafür interessieren, dass die Spannungszugaben sich negativ auf die Leistungsaufnahme auswirken. Hier wird man vermutlich auch die damit verbundene, lautere Geräuschkulisse in Kauf nehmen.

Bild: ASUS ROG Matrix 5870 – mehr als nur eine Grafikkarte

Der durchschnittliche Endkunde dürfte sich vermutlich weniger für dies ROG Matrix 5870 interessieren. Die Karte bringt ohne manuelle, weitere Tuningmaßnahmen gerade einmal ein Performance-Plus zwischen 1 und 2 Prozentpunkten gegenüber einer regulären Radeon HD 5870 mit 2 GByte Speicher.

Die Geräuschkulisse im lastfreien Betrieb geht beim Testkandidaten zwar noch in Ordnung, unter Last zeigt sich der gewählte Ventilator zur Belüftung dieses eigentlich guten Kühlkonstruktes, sehr laut.

[pg], 15. Juni 2010

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