Buffalos USB-3.0-Erweiterungskarte auf AMD- und Intel-Platinen im Test

Sonstige Reviews | 25.01.2010, 16:44

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Die wohl am meisten genutzte Schnittstelle an modernen Computern ist wohl zweifelsohne der USB-Anschluss. Sei es für Tastaturen, Mäuse, Scanner, Drucker oder externe Speichermedien. Während für erstere die Transferraten der USB-Schnittstelle eine untergeordnete Rolle spielen, sind sie gerade bei externen Speichermedien extrem wichtig. USB 2.0 hat sich dabei in den letzten Jahren zu einem wesentlichen Flaschenhals entwickelt. Externe USB-Festplatten sind in der Lage, die Daten sehr viel schneller zu übertragen, als es das USB-2.0-Protokoll ermöglicht. Es musste also ein neuer Standard her: USB 3.0.

Wer aktuell auf der Suche nach einem neuen Mainboard ist, der kommt um dieses Thema eigentlich nicht mehr herum. Fast alle Hersteller bieten mittlerweile Hauptplatinen mit entsprechenden Zusatzcontrollern an. Doch was ist mit den Anwendern, die ihr Mainboard nicht wechseln wollen, ohne auf USB 3.0 zu verzichten? Für diese gibt es PCI-Express-Erweiterungskarten, welche den notwendigen USB-3.0-Controller nachrüsten.

Bild: Buffalos USB-3.0-Erweiterungskarte auf AMD- und Intel-Platinen im Test

Allerdings hat die Sache mit den PCI-Express-Steckkarten einen gewaltigen Haken. Während PCI-Express 2.0 eine Bandbreite von 500 MByte/s lesend als auch schreibend zur Verfügung stellt, sind es bei der älteren PCI-Express-1.x-Version nur 250 MByte/s. USB 3.0 ist jedoch für 500 MByte/s ausgelegt. Auf älteren Mainboards sich somit schnell der PCI-Express-Bus als neuer Flaschenhals herausstellen.

Mit dem Buffalo-PCI-Express-Controller IFC-PCIE2U3 hatten wir Anfang des Monats bereits einen ersten Blick auf eine solche Erweiterungskarte geworfen und festgestellt, dass die PCI-Express-Version 1.1 selbst für aktuelle USB-3.0-Festplatten ein Flaschenhals ist. Da wir zu diesem Zeitpunkt jedoch nur Messungen in Verbindung mit Intels X58-Chipsatz vorgenommen haben, entstand zu Recht die Frage, wie es denn bei anderen Mainboards mit anderen Chipsätzen um die Leistung des USB-3.0-Controllers bestellt ist.

Diesen Sachverhalt wollen wir heute in einem Kurztest beleuchten. Dazu haben wir mehrere AMD- sowie Intel-Chipsätze aus den letzten Jahren hervorgeholt und mit diesen in diversen Konstellationen die Leistung von Buffalos PCI-Express-Controller untersucht. Außerdem wollen wir in diesem Zusammenhang auch herausfinden, ob es in Sachen Leistung einen Unterschied macht, ob der Controller an die Southbridge, an die Northbridge oder direkt an die CPU angebunden ist.