Gigabyte HD 5770 Silent Cell - weltweit erste passive Radeon HD 5770 im Test

Grafikkarten | 05.09.2010, 16:50
Passiv gekühlte Grafikkarten stellen immer wieder für gewisse Anwender interessante Alternativen dar. Allerdings finden sich gerade im Segment der leistungsfähigen Grafikkarten kaum Angebote, da diese Chips eben deutlich mehr Abwärme entwickeln. PowerColor hatte sich bereits an die höchst interessante Radeon HD 5750 GoGreen gewagt. An eine passive Radeon-HD-5770-Grafikkarte hat sich bislang allerdings noch kein Grafikkartenhersteller herangetraut – bis heute.

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Intern hört die Gigabyte HD 5770 Silent Cell auf die Produkt-Bezeichnung GV-R577SL-1GD, offiziell spricht man von der Radeon HD 5770 Silent Cell. Bereits in der Vergangenheit hatte Gigabyte passive Grafikkarten in seiner Silent-Cell-Serie vorgestellt, allerdings musste der Silent-Cell-Kühler für eine Radeon HD 5770 natürlich deutlich überarbeitet werden.

Bild: Gigabyte HD 5770 Silent Cell – weltweit erste passive Radeon HD 5770 im Test

Von verschiedenen Seiten hörten wir bereits Prognosen, dass Gigabyte mit diesem Unterfangen scheitern wird. Wir sind allerdings absolut unvorbelastet an diesen Test herangetreten. Wenn ein Hersteller ein solches Produkt in den Markt entlässt, dann muss er natürlich auch die Gewährleistung übernehmen und darum muss man unterstellen, dass er von der Funktionsweise überzeugt ist.

Wir werden diese Grafikkarte wie üblich kritisch betrachten und in allen Testbereichen auf Herz und Nieren prüfen. Da sich Lautstärkemessungen durch die passive Bauweise erübrigen und die Performance aufgrund der Referenz-Spezifikationen auf einer Standard-HD-5770 entspricht, konzentriert sich der Test auf Leistungsaufnahme und Temperaturen. Beide Faktoren stellen wesentliche Eckpunkte für den Betrieb dar. Auch das Thema Overclocking kommt nicht zu kurz.

Bild: Gigabyte HD 5770 Silent Cell – weltweit erste passive Radeon HD 5770 im Test