Intel X25-M G2 "Postville" im Test

Storage & Speicher | 24.01.2010, 14:39

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Unter den Herstellern von Solid State Drives hatte Intel bisher einen guten Ruf – nicht nur, weil man sich regelmäßig bei Vergleichen gegen die Mitbewerber auf Spitzenplätzen positionieren konnte. Die Mainstream-SSD Intel X25-M ist seit einiger Zeit in der zweiten Generation auf dem Markt und verspricht mit einem verbesserten Controller und neuer Fertigungstechnologie in 34 Nanometern Vorteile gegenüber dem bei uns bereits getesteten Vorgänger.

Mit dem Erscheinen von Windows 7 rückt nun außerdem ein neues Feature in den Blickpunkt, das ein häufig kritisiertes Problem mit Flash-Speicher-Laufwerken endlich Schluss machen soll. Mit dem TRIM-Befehl versprechen SSDs endlich ihre anfangs sehr gute Performance auch nach mehreren Monaten im Einsatz beizubehalten. Lästige Tools zur Speicherbereinigung, zum "Müllsammeln" oder zur "Performance-Wiederherstellung" sollen damit endlich der Vergangenheit angehören.

Bild: Intel X25-M G2

Die Intel X25-M G2 "Postville" ist eine der ersten Solid State Drives, die diesen Befehl versteht. Deshalb soll sie in diesem Test stellvertretend für die gesamte Hersteller-Zunft beweisen, ob TRIM tatsächlich halten kann, was es verspricht. Gleichzeitig taucht damit natürlich auch die Frage auf, ob Windows 7 einen Vorteil für SSDs gegenüber Windows Vista bringt. Und nicht zuletzt wollen wir auch einen winzigen Blick in die Praxis werfen.

Dazu führen wir durch einen umfangreichen Benchmark-Parcours, der uns anschließend helfen soll zu verstehen, ob und wie stark sich TRIM tatsächlich im täglichen Einsatz auswirkt. Als Gegenpart haben wir dieses Mal die Western Digital VelociRaptor auserkoren, die sich ohne Zweifel zu den schnellsten Verterten unter den klassischen Magnetspeichern zählen darf.