Fazit
Am 23. September 2009 fiel bei AMD der Startschuss zur neuen ATI Radeon HD 5000-Familie. Die neuen DirectX 11-GPUs in 40-nm-Fertigungstechnik wurden seit diesem Zeitraum Zug um Zug erweitert, bis der Hersteller nun final in jeder Leistungsebene passende Produkte anzubieten hat.
Betrachtet man sich dabei unseren Leistungsindex hinsichtlich 3D-Spiele-Performance, so zeichnet der Hersteller ein durchaus schlüssiges Bild mit dieser Produktpalette und zieht man zudem den Index der Leistungsaufnahme mit zu Rate, so findet die bisherige Radeon HD 4000-Familie praktisch immer einen würdigen Nachfolger, welcher die Energiebilanz – teilweise sogar sehr deutlich – verbessert.
Man darf davon ausgehen, dass AMD nach und nach die älteren Radeon HD 4000-Chips in Rente schicken wird – selbstverständlich auch abhängig von der Produktionskapazität bei den neuen Modellen.

Gerade hier liegen bei der HD 5000-Familie derzeit noch die Hauptschwierigkeiten. Während die kleineren Modelle bis hinauf zur Radeon HD 5770 durch die Bank nun eine gute Verfügbarkeit zeigen, hat man offenbar noch immer Schwierigkeiten bei der Ausbeute der Radeon HD 5800-Chips. Solche Grafikkarten sind aktuell weiterhin schlecht verfügbar und bei Verfügbarkeit sind dann meist sehr hohe Preise zu zahlen. Das trübt nach fast sechs Monaten seit Einführung das Bild weiterhin.
Wann an dieser Stelle beim Auftragsfertiger TSMC mit einer besseren Produktionsausbeute zu rechnen ist, steht aktuell in den Sternen.


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