MSI N465 GTX: NVIDIAs Dritte im Bunde greift an

Grafikkarten | 31.05.2010, 09:00

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Wie NVIDIA schon vor der Vorstellung der GeForce-GTX-400-Serie versprochen hatte, wolle man recht schnell weitere Ableger dieser neuen Grafikkarten-Familien in den Markt schicken. So erfolgte die offizielle Vorstellung der GeForce GTX 480 und GeForce GTX 470 Ende März, die Verfügbarkeit war im April gewährleistet.

Ende Mai hält NVIDIA sein Versprechen und entlässt mit der GeForce GTX 465 den dritten Ableger in den Markt. Im Vorfeld rankten sich einige Spekulationen, dass das nächste vorzustellende Produkt dieser Serie die GeForce GTX 460 sei. Dass nun die GTX 465 vorgestellt wird, heißt nicht, dass es keine GTX 460 geben wird. Mit dieser rechnet man in etwa vier Wochen. Aber was hat es dann mit der heutigen GTX 465 auf sich? Vermutet wird schlicht, dass NVIDIA mit diesem Modell seine Ausbeute an Chips verbessern möchte und dazu einen weiteren, abgespeckten GF-100-Chip nutzt, welcher nicht mit den Spezifikationen einer GeForce GTX 470 arbeiten kann.

Bild: MSI N465 GTX: NVIDIAs Dritte im Bunde greift an

Dies wäre kein ungewöhnlicher Schritt und wurde von den Herstellern in der Vergangenheit bereits so praktiziert, letztmalig beispielsweise seitens AMD mit der ATI Radeon HD 5830. Lustigerweise wird diese Radeon HD 5830, welche zur Vorstellung einige Schelte erhielt und vom Markt bislang nicht so richtig akzeptiert wurde, im heutigen Test durchaus Bedeutung haben. NVIDIA sieht seine GeForce GTX 465 als Grafikkarte, die sich sowohl hinsichtlich Performance als auch Preis zwischen einer HD 5830 und einer HD 5850 platzieren wird.

Nachdem die Beschneidung von Takt und Einheiten des GF-100-Chips sich in manchen Bereichen schon sehr positiv bei einer GeForce GTX 470 zeigte, waren wir natürlich besonders gespannt, wie sich die weiteren Beschneidungen bei der GTX 465 auswirken würden. Und so muss der heutige Testkandidat, in Form einer MSI N465 GTX nicht nur seine 3D-Performance unter Beweis stellen, sondern sich ebenfalls in den Bereichen Leistungsaufnahme und Geräuschkulisse prüfen lassen.