NVIDIA GeForce GT 240 (DDR3 und GDDR5)

Grafikkarten | 19.01.2010, 21:32

Intro



Betrachtet man sich die Grafikchipentwicklung der letzten Jahre bei NVIDIA einmal ohne Emotionen, so hat sich dort bislang nicht sehr viel geändert. Und das war auch so beabsichtigt. Der Hersteller hatte noch kürzlich ausgeführt, dass eine neue Chiparchitektur über einige Jahre bestehen muss und so sehen wir bei den heutigen NVIDIA-Karten im Markt grundlegend die G80-Architektur aus dem Jahre 2007.

In der Zwischenzeit wurde die Architektur immer wieder einmal aufgebohrt, abgewandelt und hier und da gab es auch eine kleinere Fertigungstechnik. Bis Ende 2008 arbeiteten die beliebten GT200-Chips noch in einer 65-nm-Fertigung, bis NVIDIA mit dem GT200b-Chip eine auf 55 nm geschrumpfte Strukturbreite hinterher schickte.

Neben der Umbenennung diverser älterer Grafikkarten-Modelle hielt das Jahr 2009 erst einmal keine wirklichen Überraschungen bei NVIDIA parat. Neben der 55-nm-Fertigung arbeiten die NVIDIA-Grafikkarten in aller Regel auch noch mit DirectX 10.0.

Bild: NVIDIA GeForce GT 240 (DDR3 und GDDR5)

Eine Änderung hatte NVIDIA dann 2009 dennoch parat: Ohne großes Aufsehen schickte man Low-Budget-Chips in 40-nm-Fertigung mit DirectX-10.1-Schnittstelle in den Markt. Was sich erst einmal für den Mobil-Bereich abzuzeichnen schien, wurde dann aber doch offiziell in den Dekstop-Bereich entlassen, in Form der GeForce GT 210, GeForce GT 220 und dem leistungsfähigsten Modell, der GeForce GT 240.

Die offizielle Desktop-Einführung der GeForce GT 240 startete NVIDIA im November 2009 – ebenfalls ohne großes Aufsehen – wirkliche Verfügbarkeit im Markt zeichnet sich erst seit wenigen Wochen ab. Mit einer Nennung von 7 Watt im lastfreien Betrieb und maximal 70 Watt im Last-Betrieb, kommt diese Mainstream-Lösung gänzlich ohne separate Stromversorgung daher und soll prinzipiell die Nachfolge der GeForce 9600 GT darstellen. Damit haben wir es mit dem gehobenen Einsteiger-Geschäft zu tun – jenen Bereich auf welchen die vor wenigen Tagen vorgestellte AMD Radeon HD 5670 ebenfalls abzielt.

Höchste Zeit also für uns, dass wir uns diese Modelle einmal aus der Nähe ansehen, und so haben wir aus dem Handel sowohl eine GeForce GT 240 mit GDDR5, als auch eine zweite Variante mit DDR3-Speicher besorgt.