NVIDIA GeForce GTX 460 - Der Jäger stellt sich vor

Grafikkarten | 12.07.2010, 06:00

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Endlich ist es soweit: NVIDIA entlässt den GF104-Grafikchip in Form der NVIDIA GeForce GTX 460 in den Markt. Dieser abgespeckte Chip soll die Herzen der Spieler durch Leistung und Preis erobern und NVIDIAs Grafikkarten-Absätze ankurbeln – die Cash-Cow des Herstellers geht als "Jäger" an den Start und wir präsentieren diesem in Form der Gainward GTX 460 GS und der MSI N460GTX Cyclone.

NVIDIAs offizielles Briefing der Presse für den europäischen Raum liegt einige Tage zurück. Darin erklärte der Hersteller den Anwesenden seine Produktpalette – insbesondere seine neueste Grafikkarte in Form der NVIDIA GeForce GTX 460, die heute in zwei Versionen das Licht der Welt erblickt.

Das bisherige Flaggschiff GTX 480 der Chipserie GF100 – auch bekannt als Fermi – bezeichnete NVIDIA in seinen Präsentationen als "The Tank". Die neuen Fermi-Ableger in Form des GF104-Chips hingegen, welche auf den Namen GeForce GTX 460 hören, stellte man uns als "The Hunter" vor. Doch was wird dieser Jäger jagen? Welches Ziel verfolgt er? Er soll wohl vorrangig im Revier des Kontrahenten AMD auf die Jagd nach Kunden gehen.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 460 – Der Jäger stellt sich vor

Um das zu erreichen, schickt NVIDIA gleich zwei Versionen der GeForce GTX 460 ins Rennen: eine Variante mit 768 MByte Hauptspeicher und eine Variante mit 1024 MByte Hauptspeicher. Bedingt durch die NVIDIA-Chiparchitektur unterscheiden sich die beiden Grafikkarten nicht nur in der Speichergröße, sondern auch bei ein paar technischen Eckdaten.

Beide Modelle agieren mit hoher Leistung in der 200-US-Dollar-Region. Ganz offensichtlich haben die Boardpartner bei diesen Grafikkarten schon unmittelbar zum Start hin großen Spielraum. Referenzmodelle bemustert NVIDIA nämlich nicht und die Boardpartner rühmen sich, von Anfang an eigene Designs und übertaktete Versionen zu zeigen.

Wir dürfen heute gleich zwei Top-Modelle der Hersteller Gainward und MSI präsentieren. Die Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample mit 1024 MByte und der MSI N460GTX Cyclone mit 768 MByte Hauptspeicher. Beide Grafikkarten sind von Hause aus schon übertaktet.

So werden wir der heute startenden GeForce GTX-460-Serie gehörig auf den Zahn fühlen, um herauszufinden, ob der selbsternannte Jäger seinen Namen auch wirklich zurecht trägt.

 

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