NVIDIA GeForce GTX 400 auf der CeBIT

Grafikkarten | 07.03.2010, 21:31 | Seite 5

Was kann die neue GTX 400-Serie noch?



Wie man uns im Interview erklärte, hat man für die neue GTX 400-Serie einen komplett neuen Treiberstamm entwickelt. Ab dem Treiber 256 und später, welcher zu Vorstellung der Karten erscheinen wird, sind die GTX 400-Modelle dann auch in der Lage gleichzeitig 3 Monitore anzusteuern.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 400 auf der CeBIT

Dazu präsentierte man uns in diesem Zusammenhang das aufgebaute Demo-System mit zwei NVIDIA GeForce GTX 480-Karten, welches drei Monitore gleichzeitig, inklusive 3D Vision ansteuerte. Das dauerhaft laufende Racing Game aus der Need for Speed Serie konnte in Verbindung mit der NVIDIA 3D Vision Brille durchaus mit sehr guter Optik beeindrucken.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 400 auf der CeBIT

Allerdings, so NVIDIA, um diese gezeigte Auflösung inklusive aller Effekte auch gleichzeitig in 3D genießen zu können, wäre eine GTX 480-Karte schon zu stark gefordert, weshalb man zwei der Karten im Demosystem verbaut habe.

Komplettes Produkt Line-Up oder Re-Branding?



Nicht selten hatte NVIDIA in den vergangenen Jahre bereits am Markt etablierte Produkte umbenannt und mit neuem Namen weiter vermarktet. Wir befragten im Interview Jens Neuschäfer zu etwaigen Planungen über eine komplette Produktserie auf Basis der GeForce GTX 400-Technologie.

NVIDIA konnte bestätigen, dass man – abgesehen vom Low-Budget-Bereich – eine gesamte Produktline für alle Segmente vorstellen wird. Mit den beiden ersten Karten bediene man das High-End-Segment. Natürlich sei eine Dual-GPU-Variante ebenfalls in Planung – das habe NVIDIA bislang noch immer so gehandhabt.

Da die Fermi-Architektur sehr modular sei, sei es für NVIDIA dann ebenfalls recht problemlos möglich, kleinere Chips auf dieser Technik zu fertigen. Dabei will man dann ebenfalls entsprechende Modelle in das Performance- und Mainstream-Segment entlassen.

Den Low-Budget-Bereich – dazu zählt nach Ansicht von NVIDIA bereits keine GeForce GT 220 mehr – wolle man nicht mit Fermi-basierenden Chips updaten, da man hier keinen Sinn sehe.

Unsere Frage, ab wann mit dem kompletten Produkt-Line-Up zu rechnen sei, beantwortete Jens Neuschäfer lächelnd mit: "sehr bald".

[pg], 07. März 2010

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