Lautstärke Detailbetrachtung
Nun haben wir lange und breit über den Kühler der neuen GeForce GTX 480 gesprochen und auch darüber, dass NVIDIA versucht einen Weg zu wählen, welcher den besten Kompromiss zwischen Lautstärke und Kühlleistung zeigt.

Im Lastfreien Betrieb müssen wir dem Transistoren-Monster durchaus aussprechen, dass der gewählte Kompromiss gut ist. Wir reden hier nicht von einem absolut flüsterleisen Produkt, aber zumindest von einem Produkt, welches sich im Idle-Zustand sehr unauffällig verhält.
Erschrocken waren wir dann aber schon über die Darbietung, welche wir unter unserem gewählten Last-Vertreter für Spiele – HAWX – antreffen durften. Dort erblickten wir kurzfristig Temperatur-Peaks bis zu 93 °C worauf der Lüfter alles daran setzte, die Temperaturen wieder in eine Region von 91 °C zu bewegen.

Die Peaks in der Drehzahl zeigten uns dann einen klaren Wert um 3300 Umdrehungen pro Minute. Nachdem sich die Temperatur eingependelt hatte, waren wir dann lediglich noch mit knapp 3000 RPM konfrontiert. Das aber ist alles andere als ein Kompromiss zwischen Kühlung und Lautstärke, sondern verdient dann nur noch den Namen "Laut" – immerhin bei 5,3 sone.
Was geschehen könnte, wenn maximale Last auf diese GPU kommt (und wir waren hier noch nicht beim maximal möglichen dessen, was der Lüfter leisten könnte), präsentiert uns unsere Furmark-Messung. Man darf von Furmark halten was man möchte und es als unsinnig ansehen, man sollte aber bitte noch im Kapitel Leistungsaufnahme einen Blick auf Werte legen, welche wir dann unter NVIDIAs Supersonic-Demo oder 3DMark 06 ermittelt haben.
Zusammenfassend muss man sagen, dass dieser Lüfter einem das Gefühl gibt, dass man in die Steinzeit von Hochleistungslüftern Delta-Black-Label zurück versetzt wird – eben jenem Zeitraum, in welchem sich langsam durchsetzte, dass Lautstärke ein wesentlicher Faktor sein könnte, welcher von einem Anwender gewünscht wird.

Das bislang miserabelste Ergebnis unter Furmark-Last bietet uns die Kühlung des heutigen Testkandidaten (wie unsere nachfolgenden Gesamtbetrachtungen zeigen werden). Immerhin blicken wir auf fast 48 dB(A) bzw. vermessene 9,1 sone. Hier ist dann wirklich Schluss mit Lustig und selbst Gehörgeschädigte Technofreaks werden augenblicklich den Raum verlassen.




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