NVIDIA GeForce GTX 480 - Die Rückkehr des Königs?

Grafikkarten | 27.03.2010, 00:25 | Seite 12

Lautstärke Detailbetrachtung



Lautstärkemessung – So misst HT4U.net
Wer unsere Artikel bereits eine Weile liest, der weiß, dass wir das Thema Lautstärke nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern diesem Bereich sehr intensiv nachgehen. Aktuell haben wir nun unsere bisherige Teststation auf ein weiteres aktuelles Gerät aus dem Hause ulteeaudiotechnik erweitert und zwar in Form des neuen DAASUSB, welches zudem auf unsere Bedürfnisse auch noch mit einer Subsonic-Funktion erweitert wurde.

Das kalibrierte Gerät erlaubt es uns Messungen im Bereich dB(A) und sone vorzunehmen und die Messresultate geben wir, wie üblich, normiert an, was 1 Meter Abstand entspricht. Die Spektralanalysen erlauben zudem einen Eindruck des Lüfterverhaltens der einzelnen Testkandidaten.



Nun haben wir lange und breit über den Kühler der neuen GeForce GTX 480 gesprochen und auch darüber, dass NVIDIA versucht einen Weg zu wählen, welcher den besten Kompromiss zwischen Lautstärke und Kühlleistung zeigt.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 480 – Die Rückkehr des Königs?

Spektralanalyse Lastfreier Betrieb – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Im Lastfreien Betrieb müssen wir dem Transistoren-Monster durchaus aussprechen, dass der gewählte Kompromiss gut ist. Wir reden hier nicht von einem absolut flüsterleisen Produkt, aber zumindest von einem Produkt, welches sich im Idle-Zustand sehr unauffällig verhält.

NVIDIA GeForce GTX 480 im Lastfreien Betrieb


Erschrocken waren wir dann aber schon über die Darbietung, welche wir unter unserem gewählten Last-Vertreter für Spiele – HAWX – antreffen durften. Dort erblickten wir kurzfristig Temperatur-Peaks bis zu 93 °C worauf der Lüfter alles daran setzte, die Temperaturen wieder in eine Region von 91 °C zu bewegen.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 480 – Die Rückkehr des Königs?

Spektralanalyse Spiele (simuliert über Hawx) – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Die Peaks in der Drehzahl zeigten uns dann einen klaren Wert um 3300 Umdrehungen pro Minute. Nachdem sich die Temperatur eingependelt hatte, waren wir dann lediglich noch mit knapp 3000 RPM konfrontiert. Das aber ist alles andere als ein Kompromiss zwischen Kühlung und Lautstärke, sondern verdient dann nur noch den Namen "Laut" – immerhin bei 5,3 sone.

NVIDIA GeForce GTX 480 im Spiele-Betrieb (HAWX) – Start des Videos kurz nach Last


Was geschehen könnte, wenn maximale Last auf diese GPU kommt (und wir waren hier noch nicht beim maximal möglichen dessen, was der Lüfter leisten könnte), präsentiert uns unsere Furmark-Messung. Man darf von Furmark halten was man möchte und es als unsinnig ansehen, man sollte aber bitte noch im Kapitel Leistungsaufnahme einen Blick auf Werte legen, welche wir dann unter NVIDIAs Supersonic-Demo oder 3DMark 06 ermittelt haben.

Zusammenfassend muss man sagen, dass dieser Lüfter einem das Gefühl gibt, dass man in die Steinzeit von Hochleistungslüftern Delta-Black-Label zurück versetzt wird – eben jenem Zeitraum, in welchem sich langsam durchsetzte, dass Lautstärke ein wesentlicher Faktor sein könnte, welcher von einem Anwender gewünscht wird.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 480 – Die Rückkehr des Königs?

Spektralanalyse simulierte Maximalauslastung (Furmark) – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Das bislang miserabelste Ergebnis unter Furmark-Last bietet uns die Kühlung des heutigen Testkandidaten (wie unsere nachfolgenden Gesamtbetrachtungen zeigen werden). Immerhin blicken wir auf fast 48 dB(A) bzw. vermessene 9,1 sone. Hier ist dann wirklich Schluss mit Lustig und selbst Gehörgeschädigte Technofreaks werden augenblicklich den Raum verlassen.

NVIDIA GeForce GTX 480 im simulierten, maximalen Last-Betrieb (Furmark)


 

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