NZXT Phantom - Designer-Gehäuse im Test

Gehäuse & Kühlung | 18.10.2010, 06:05 | Seite 6

Kompatibilität und Praxiseinsatz



Sind all die beschriebenen Hürden erst einmal genommen, kehrt wieder Ruhe ein – der Puls senkt sich und alles scheint halb so wild ;).

Bild: NZXT Phantom – Designer-Gehäuse im Test


Aus einer gewissen Distanz scheinen die angetroffenen Probleme nur noch halb so wild. Alles scheint zu passen, die Kabel sind versteckt – es gibt wirklich weiterhin viel Raum im Innenbereich und die geschürte Vorfreude auf die Inbetriebnahme steigt.

CPU-Kühlung



Bild: NZXT Phantom – Designer-Gehäuse im Test


Im Falle unserer Testumgebung setzen wir auf einen OCZ-Vendetta 2 – einen Tower-Prozessor-Kühler mit einer Bauhöhe von 159 mm. Damit agiert dieser Kühler mit einer etwa 1,8 cm geringeren Bauhöhe als Beispielsweise der Scythe Grand Kama Cross, welcher hier schon ein gewisses Schwergewicht bei der Bauhöhe darstellt.

Zusammengefasst dürfte es aktuell in diesem Gehäuse kaum Probleme im Zusammenspiel mit ausladenden Prozessor-Kühlern geben.

Grafikkarten


Auch beim Verbau von Grafikkarten bleibt das üppige Raumangebot.

Bild: NZXT Phantom – Designer-Gehäuse im Test


Zwar zeigen wir in diesem Bild nur die übermäßig ausladenden Lösung einer passiven Gigabyte Radeon HD 5770, der Abstand zu den Käfigen rechts zeigt aber sofort, dass hier ohne weiteres ausreichend Platz vorhanden ist, um auch ein überlanges Top-Modell à la Radeon HD 5970 zu verbauen.

Optische Besonderheiten im Betrieb



Bild: NZXT Phantom – Designer-Gehäuse im Test
Bild: NZXT Phantom – Designer-Gehäuse im Test
Front-Panel-Zugriffe Beleuchtung Fan-Control-Kanäle


Natürlich setzt NZXT ebenfalls beim Phantom auf optische Akzente und dabei bedient man sich eines gewöhnlichen, schlichten Mittels: LEDs. Die Farbvorgabe ist Blau und der Lüfter im Deckel des Gehäuses wird so angesteuert. Die Harmonie dazu soll dann eben die LED für Zugriffe, beispielsweise bei der Festplatte, oder belegter Kanäle bei der Lüftersteuerung darstellen. Im Ergebnis stimmt das Gesamtbild.

Lautstärke und Temperaturen



Zum Vergleich haben wir das Corsair Obsidian 800D verwendet. Dieses wurde kürzlich von uns modifiziert, mit einer Zalman Lüftersteuerung und zwei weiteren Lüftern im Deckel versehen und ebenfalls auf niedrigster Regelstufe betrieben. Dort ist flüsterleiser Betrieb angesagt.

Hinzu gesellt sich im Vergleich das Corsair Graphite 600T in unserer Betrachtung, trotz integrierter Lüfterregelung auf kleinstem Betrieb nicht wirklich lautlos. Dieser Vergleichskandidat zeigte sich zwar etwas besser im Temperaturvergleich, agierte dann aber im hörbaren Bereich jenseits der 20 dB(A).

Auf kleinster Regelung agiert das Phantom nun nicht minder lautlos als das modifizierte Obsidian. Man muss aber festhalten, dass wir beim Obsidian eben mit zusätzlichen Lüftern und einer Lüftersteuerung optimiert hatten. Beim heutigen Testkandidaten muss man aber eben erwähnen, dass wir hier am Lüftungskonzept keinerlei Eingriffe vorgenommen haben. Und damit kommt der Kandidat auf kleinster Regelung auch irgendwie klar. Besser ginge es sicher, schlechter aber auch.

Temperaturen
Idle
Corsair Obsidian 800D mit Lüftersteuerung und weiteren Lüftern
34,0
NZXT Phantom
34,0
Corsair Graphite 600T Default Lüfter an Lüftersteuerung (kleinste Regelstufe)
31,0
°C


Temperaturen
Last Spiele
NZXT Phantom
83,0
Corsair Obsidian 800D mit Lüftersteuerung und weiteren Lüftern
77,0
Corsair Graphite 600T Default Lüfter an Lüftersteuerung (kleinste Regelstufe)
71,0
°C


Temperaturen
Last Furmark
NZXT Phantom
91,0
Corsair Obsidian 800D mit Lüftersteuerung und weiteren Lüftern
88,0
Corsair Graphite 600T Default Lüfter an Lüftersteuerung (kleinste Regelstufe)
81,0
°C