PowerColor PCS+ HD5770 - Radeon im eigenem Design

Grafikkarten | 08.01.2010, 18:12

Intro



Es braucht alles seine Zeit. Und die Zeit führt im Segment der Radeon-HD-5000-Familie auch dazu, dass die Hersteller nun Stück für Stück ihre entsprechenden Produkte mit eigenem Design in den Markt schicken. Beweggründe für eigene Designs können dabei Kosten – also günstigere Fertigung als die Referenzvorgaben – sein oder eben schlicht die Möglichkeit sich vom Mitbewerb abzusetzen.

Nachdem wir bislang schon einige Produkte verschiedener Hersteller im HD-5000-Segment vorstellen durften, schickt sich PowerColor als Nächster im Bunde an. Die PowerColor-PCS+-Serien stehen dabei überwiegend für ein eigenes Design, einen eigenen Kühler und werkseitige Übertaktung der Grafikkarten. Unser heutiger Kandidat hört dabei auf den Namen PCS+ HD5770 und stellt damit ein ATI Radeon HD 5770 Derivat da.

Bild: PowerColor PCS+ HD5770 – Radeon im eigenem Design

Ob PowerColors Rechnung mit der eigens kreierten HD5770 in der Praxis aufgeht, darüber soll unser Test Aufschluss geben. Wir werden dabei die PCS+ HD5770 abermals mit allen Testbereichen, von Leistungsaufnahme über Leistung, bis hin zur Lautstärke und Übertakten konfrontieren und klären, ob dieses Produkt eine Alternative zu bisherigen HD-5770-Modellen darstellt und wo die Stärken sowie die Schwächen liegen.

Update 10.03.2010: Wir hatten auf der diesjährigen CeBIT ein ausführliches Gespräch mit dem Hersteller PowerColor. Dieser erklärte uns, dass man sich mit seiner PCS+-Serie natürlich weiterhin an Spieler und Enthusiasten richte, mit der neuen HD 5000-Serie aber auch neue Wege im Hinblick auf Lautstärke und Kühlleistung geht.

So versuche man nun, mit den neuen Kühlern der HD 5000-Serie (HD5770, HD5850 und HD5870) einen Mittelweg zwischen guter Kühlleistung, bei sehr guter Lautstärke zu finden. Das zeigte uns PowerColor inzwischen bei seinen beiden Modellen HD 5850 und HD 5870 und wollte dies aktuell auch noch einmal bei der PCS+ HD 5770 unter Beweis stellen. So händigte man uns ein Muster mit einer neuen Firmware zum Nachtest aus. Die Resultate werden wir in den jeweiligen Kapiteln ergänzen.