Sapphire Radeon HD 5670: Flüsterkandidat mit 1 GB Speicher & Arctic Cooling

Grafikkarten | 17.01.2010, 01:46 | Seite 14

Gesamtwertung und Fazit



Unsere nachfolgende Gesamtwertung bezieht sich ausschließlich auf den aktuellen Status Quo und das aktuelle Testfeld und spiegelt in der Zusammenfassung unsere Erfahrungen im Test wieder. Man gelangt mittels Klick auf die einzelne Kategorie sofort in das entsprechende Testkapitel.

Testwertung Sapphire Radeon HD 5670 (1024 MByte)
Performance (Produktklasse) o
Performance Preisklasse -
Lieferumfang +
Kühlleistung ++
Lautstärke Idle ++
Lautstärke Last ++
Leistungsaufnahme Idle ++
Leistungsaufnahme Last ++
Übertakten +
Preis (Produktklasse) +
Preis (Leistungsklasse 512 MB) o
Preis (Leistungsklasse 1024 MB) -
Mögliche Bewertungsmerkmale: -- / – / o / + / ++



Fazit



Betrachtet man die Radeon HD 5670 als unmittelbaren Nachfolger der Radeon HD 4670 oder als nächst tiefere Klasse nach der Radeon HD 5700-Serie, so ist das gezeichnete Bild des neuen Vertreters durchaus stimmig.

Ganz so einfach gestaltet sich das Produkt selbst allerdings in der Bewertung nicht, denn auf Grund der Tatsache, dass es noch hinreichend Modelle der Radeon HD 4000-Serie im Markt gibt, muss sich die HD 5600-Serie – ebenso wie schon die HD 5700-Serie – durchaus an der hauseigenen Konkurrenz messen lassen. Bei der Performance gelingt dies noch am besten im Vergleich zur Radeon HD 4730.

Allerdings gibt es am Markt noch weiterhin die Modelle Radeon HD 4770, HD 4830 und HD 4850, welche zu Preisen zwischen 78 und 85 Euro starten. In der 3D-Leistung ist eine Radeon HD 5670 hier chancenlos und dabei starten die Preise für eine 512 MByte-Version bei zirka 72 Euro – jene der 1024 MByte-Version ab zirka 93 Euro. Damit ist das Preisgefüge schlicht nicht stimmig. Wie weit sich die Preise hier noch angleichen werden, oder man seitens der Hersteller schlicht den Abverkauf der alten Modelle abwartet, lässt sich derzeit nicht sagen.

Bild: Sapphire Radeon HD 5670: Flüsterkandidat mit 1 GB Speicher & Arctic Cooling

Auf der Gegenseite bleiben die üblichen Radeon HD 5000-Features wie DirectX 11-Support, Eyefinity-Support und die geringe Leistungsaufnahme als Argument für höhere Preise.

Von diesem Problem sind derzeit natürlich alle Boardpartner betroffen – somit nicht nur unser heutiger Testkandidat in Form der Sapphire Radeon HD 5670. Im Vergleich zur Vorstellung der AMD-Referenzumsetzung hat Sapphire heute mit seiner Kreation ein deutlich besseres Bild hinterlassen, was ausschließlich auf den Kühler zurück zu führen ist.

Wir hatten schon sehr lange kein so leises Serienprodukt bei Grafikkarten mehr im Test. Im Idle und unter Spielen darf und muss man das Produkt ausdrücklich loben und selbst unter simulierter Maximallast mittels Furmark erlaubt sich der Lüfter gerade einmal einen Wert von knapp über 15 dB(A) und gilt damit als echter Flüsterkandidat.

Die besseren Übertaktungsresultate sind aktuell auf den schnelleren Speicher zurückzuführen. Ob Sapphire aber bei diesem Produkt dauerhaft Speicherchips einer 1250-MHz-Spezifikation einsetzen wird, oder auf die inzwischen Verfügbaren 1000-MHz-Modelle umschwenkt, muss man abwarten.

[pg], 17. Januar 2010

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