Zotac GeForce GTX 460 - Grafikkarte mit Radial-Lüfter

Grafikkarten | 31.07.2010, 16:26

Intro



Zotac schickt als einer der wenigen Hersteller eine GeForce GTX 460 mit Radiallüfter ins Rennen. Die Grafikkarte wird mit Standard-Takt angeboten schürt nach bisherigen Erfahrungen Hoffnungen auf entsprechendes Overclocking-Potenzial. Im Test schauen wir der Grafikkarte auf die Finger und ziehen Vergleiche zu den Mitbewerbern.

Die Vorstellung der NVIDIA-GeForce-GTX-460-Grafikkarten war mit einigen Überraschungen verbunden. Nicht nur, dass die neuen GPUs mit Performance- und Preisgestaltung auftrumpften, auch der Umstand, dass NVIDIA seine Boardpartner nicht an der "kurzen Leine hielt", trug dazu bei.

So finden wir vom Start weg unterschiedliche Boardmodelle, Kühlerdesigns und Taktraten. Alle Boardpartner, die bislang nur auf Referenzdesigns setzten, arbeiten spätestens jetzt an Eigenkreationen. Folglich erscheinen die vielen, verschiedenen Grafikkarten am Markt alle in irgendeiner Weise interessant.

Bild: Zotac GeForce GTX 460 – Grafikkarte mit Radial-Lüfter

Hinzu gesellt sich eine weitere Überraschung: der Preis. NVIDIA sah für die GeForce GTX 468 mit 768 MByte Hauptspeicher einen Straßenpreis von 199 US-Dollar, für die Variante mit 1024 MByte Hauptspeicher einen Preis von 229 US-Dollar vor. Die nun schon kurz nach dem Start anzutreffenden Marktpreise sprechen aber eine andere Sprache, denn die kleinen Modelle schwanken um 170 Euro, während die großen Varianten sich um 200 Euro bewegen.

Nachdem wir bereits die Gainward GeForce GTX 460 GS 1024 MByte und die MSI N460GTX Cyclone OC vorgestellt haben, betrachten wir heute den nächsten Kandidaten.

Hierbei handelt es sich um die Zotac GeForce GTX 460, welche in ihrer aktuellen Ausführung zwar nicht übertaktet ist, dafür aber eine der wenigen Grafikkarten darstellt, die mit einem Radial-Kühler antritt. Bislang scheint es neben Zotac lediglich noch EVGA zu geben, welche Produkte mit diesem Kühler im Programm haben. Somit wird also heute ein weiterer GTX-460-Vertreter unter Beweis stellen müssen, was er dem Endkunden in der Praxis zu bieten hat.