Schlanker Gipfelstürmer - Alpenföhn Himalaya im Test

Gehäuse & Kühlung | 23.09.2011, 15:09
Für die Namensgebung seines neuesten Prozessor-Kühlers wählte EKL Alpenföhn nichts geringeres als das Himalaya-Gebirge. Als Heimat der höchsten Berge steht der Name für höchste Ansprüche und Leistungen. Diese will man mit dem CPU-Kühler ebenfalls erreichen. Dafür spendierte man sechs Heatpipes und ein ausgeklügeltes Tower-Design. Ein komplett vernickeltes Finish setzt beim Kilo-Boliden zudem optische Reize. Was das Schwergewicht wirklich zu leisten im Stande ist klären wir in unserem Artikel.


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Wenn man ein Unternehmen als "alten Hasen" im Kühler-Bereich bezeichnen will, dann steht EKL Alpenföhn zweifellos ganz vorne auf der Kandidatenliste. Schon seit Jahren sorgt der Hersteller mit seinen nach Gebirgen oder Bergen benannten Kühlern für Wirbel. Mit der neuen Modell-Reihe bewegt man sich erstmals aus den nahen Alpen bei der Namensgebung weg und schlägt im weit entfernten Himalaya auf, nach welchem der heutige Testkandidat benannt ist. Dabei will der Alpenföhn Himalaya ebenso hoch hinaus, wie sein Namensvetter und bekommt dafür von den Konstrukteuren einiges an die Seite gestellt.

Bild: Schlanker Gipfelstürmer – Alpenföhn Himalaya im Test

Allen voran stehen Abmaße von 164 x 140 x 55 mm. Hierbei zeigt sich eine Besonderheit des Prozessor-Kühlers. Er ragt mit 55 mm Tiefe nicht über die Speicherbänke des Mainboards hinaus. Damit hat der Kühler im angepeilten High-End-Bereich nicht viel Konkurrenz. Dass er dort trotzdem hingehört, zeigt er durch sein Gesamtgewicht von einem Kilogramm und seinen sechs 6-mm-Heatpipes. Ebenfalls für hohe Kühlleistung sollen zahlreiche Layout-Spielereien sein, die sprichwörtlich für Wirbel sorgen sollen. Der 140-mm-Lüfter rundet das Angebot ab, dreht jedoch mit 300 bis 1100 U/Min recht langsam. Dies verspricht zwar eine niedrige Geräuschentwicklung, aber ob es für Höchstleistungen bei den Temperaturen reicht wird sich zeigen.

Optisch macht der Alpenföhn Himalaya* mit einer komplett vernickelten Oberfläche auf sich aufmerksam. Der blaue Rotor des Lüfters sorgt für Gegensätze. Die Sockelkompatibilität liegt auf dem gewohnt hohen Niveau und umschließt Intels Sockel 775, 1155, 1156 sowie 1366 und AMDs Sockel FM1, AM3(+), AM2(+), 940, 939 und 754.

Erst ab der nächsten Woche ist der Alpenföhn Himalaya im Handel verfügbar. Die angeführte Preisempfehlung liegt bei 59,90 Euro. Die vorzeitigen Händlerlistungen führen ihn jedoch ab ca. 57 Euro und sollten bei Verfügbarkeit noch leicht fallen. Trotzdem ist dies ein stolzer Preis. Ob der Kühler diesen auch Wert ist zeigen wir in unserem umfangreichen Test-Parcours mit professionellem Messequipment.

Wir bedanken uns bei EKL Alpenföhn für die Bereitstellung des Testmusters. Alpenföhn Himalaya bei Caseking bestellen.*