CPU-Cooling: Alpenföhn Sella und Matterhorn im Test

Gehäuse & Kühlung | 22.02.2011, 20:50
Nach Scythe und Cooler Master reihen sich nun aktuelle CPU-Kühler aus dem Hause Alpenföhn in unsere Datenbank ein. Dabei macht der neue "Sella" den Anfang, ein kompakter Tower-Kühler für unter 20 Euro. Flankiert wird er von seinem großen Bruder, dem "Matterhorn", welcher mehr als doppelt so teuer und deutlich mächtiger daher kommt.

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Das Unternehmen Alpenföhn ist ein Ableger des Kühlerspeialisten EKL, welcher schon seit vielen Jahren in der Kühlerszene bekannt ist. Neben der ursprünglich einmal vorrangigen Ausrichtung auf OEM-Produkte – unter anderem wurden auch Intel boxed Modelle von EKL hergestellt – richtet sich Alpenföhn dagegen an den Endkunden. Unter diesem Label werden sowohl CPU- als auch Grafikkartenkühler vertrieben. Die Namensgebung der Produkte basiert dabei weitestgehend auf Namen der Gebirgswelt.

Bild: CPU-Cooling: Alpenföhn Sella und Matterhorn im Test

Sowohl der Alpenföhn Sella, als auch der Matterhorn sind Vertreter der Tower-Kühler – der zur Zeit am weitesten verbreiteten Bauweise. Betrachtet man die Namen genauer lassen sich schon anhand dieser die Unterschiede ableiten. Der Matterhorn wurde nach dem Wahrzeichen der Schweizer Alpen benannt und ragt wie dieses deutlich hervor, befindet sich im Bereich der Extreme. Der kleine Bruder wurde nach der Sella, einem Bergstock in den Dolomiten benannt. Diese sind über 1000 Meter niedriger, aber dennoch weit bekannt. Zudem richtet sich der gerade erst auf den Markt gekommene Sella mit einem Preis von unter 20 Euro an die preisbewussten Anwender und will doch auch mit seiner Leistungsfähigkeit überzeugen.

Der Matterhorn ist schon länger im Handel erhältlich und spielt in der Liga der High-End-Kühler. Preislich sowohl als auch vom Leistungsanspruch. Allein das Nettogewicht von über 1 Kilogramm macht dies deutlich. Mit seinen schwarz vernickelten Komponenten setzt er auch optisch auf Unterschied.

Beide Kühler sind für alle aktuellen Prozessoren freigegeben und unterstützen Intels Sockel 775, 1155 und 1156, welche den gleichen Lochabstand aufweisen. Auf Seiten AMDs werden die Sockel AM2, AM2+ sowie AM3 unterstützt. Damit einhergehend können sie auch auf den vorigen Sockeln 754, 939 und 940 verbaut werden. Der Matterhorn verfügt zudem über Montageschrauben für den Sockel 1366.

Unser heutiger Test will klären, wie weit die beiden "hohen Berge" tatsächlich von einander getrennt sind und was Hersteller Alpenföhn als Maßstäbe bei seinem Enthusiasten- und seinem Einsteiger-Produkt stellt.

Für die Bereitstellung der beiden Testmuster bedanken wir uns bei Caseking.