AMD FX-8150 - Bulldozer im ausführlichen Test

Prozessoren | 12.10.2011, 06:01 | Seite 27

Benchmarks: Synthetisch



Nachdem wir nun herausgefunden haben, wie sich Bulldozer im Vergleich zu seinen Vorgängern schlägt und wie sich unsere Exemplare des FX-8150 im Alltag macht ist es nun Zeit für die letzte Etappe unteres heutigen Reviews: den Benchmark-Vergleichen mit allen Prozessoren. Nun kommt quasi die Stunde der Wahrheit, in der alle Prozessoren gegeneinander antreten müssen und mit ihren nominellen Taktfrequenzen zuzüglich TurboMode und Hyperthreading zeigen müssen was sie können.

Wie eingangs erwähnt, haben wir für diesen Launch-Artikel sehr viele Prozessoren vermessen, so dass es schlicht zu unübersichtlich wäre, hier alle zu präsentieren. Daher zeigen wir auf dieser und den folgenden Seiten nur eine kleine Auswahl. Alle Prozessoren sind dann am Ende in der direkten Gegenüberstellung und im Performance-Rating vertreten.

PCMark 05


Infos zum Benchmark Wie der Name schon verrät stammt der PCMark 05 aus dem Jahre 2005 und hat somit schon einige Jahre auf dem Buckel. Dennoch eignet sich die Benchmark-Suite vom finnischen Unternehmen Futuremark noch immer sehr gut um die Rechenleistung von Prozessoren und deren Speicherperformance einzustufen. Wir verwenden dabei nur die CPU- und Memory-Suite, so dass auch nur für diese Komponenten Rückschlüsse möglich sind. Die CPU-Suite basiert dabei auf acht unterschiedlichen Tests aus den Felder Packen/Entpacken, Verschlüsselung sowie Audio- und Videobearbeitung und erlaubt damit durchaus Ausblicke auf die Alltagsperformance der Prozessoren. Die CPU-Suite profitiert dabei gleichermaßen von hohen Taktfrequenzen als auch von mehreren Kernen. In der ebenfalls eingesetzte Memory-Suite hingegen spielen eher Faktoren wie Cache-Takt, Cache-Größe und Speicherbandbreite eine Rolle, da die Tests im Wesentlichen aus Lesen, Kopieren und Schreiben von Daten unterschiedlicher Größen in den Speicher bestehen.



PCMark05
CPU-Suite
Intel Core i7 2600K
[3,4 GHz, 4 Kerne, HTT, Turbo]
12356
Intel Core i5 2500K
[3,3 GHz, 4 Kerne, Turbo]
12352
Intel Core i7 990X
[3,46 GHz, 6 Kerne, HTT, Turbo]
12118
AMD Phenom II X4 980
[3,7 GHz, 4 Kerne]
11194
AMD Phenom II X4 975
[3,6 GHz, 4 Kerne]
10905
Intel Core i7 965
[3,20 GHz, 4 Kerne, HTT, Turbo]
10882
AMD Phenom II X6 1100T
[3,3 GHz, 6 Kerne, Turbo]
10803
AMD Phenom II X4 970
[3,5 GHz, 4 Kerne]
10616
Intel Core i7 870
[2,93 GHz, 4 Kerne, HTT, Turbo]
10592
Intel Core i5 2300
[2,8 GHz, 4 Kerne, Turbo]
10518
AMD Phenom II X6 1090T
[3,2 GHz, 6 Kerne, Turbo]
10484
AMD Phenom II X4 965
[3,4 GHz, 4 Kerne]
10315
AMD Phenom II X6 1075T
[3,0 GHz, 6 Kerne, Turbo]
10077
Intel Core i7 860
[2,80 GHz, 4 Kerne, HTT, Turbo]
9813
AMD FX-8150
[3,6 GHz, 4 Module, CMT, Turbo]
9760
AMD Phenom II X6 1055T
[2,8 GHz, 6 Kerne, Turbo]
9474
Intel Core i7 930
[2,80 GHz, 4 Kerne, HTT, Turbo]
9366
Punkte [mehr ist besser]

Im CPU-Test des PCMark 05 muss sich der AMD FX-8150 im unteren Testfeld einsortieren. Vornehmlich ist dafür die schwache Single-Threaded-Leistung verantwortlich, die auch durch den Turbo-Modus nicht wett gemacht werden kann.

PCMark05
Memory-Suite
Intel Core i7 2600K
[3,4 GHz, 4 Kerne, HTT, Turbo]
9398
Intel Core i7 870
[2,93 GHz, 4 Kerne, HTT, Turbo]
8954
Intel Core i7 990X
[3,46 GHz, 6 Kerne, HTT, Turbo]
8846
Intel Core i7 860
[2,80 GHz, 4 Kerne, HTT, Turbo]
8693
Intel Core i5 2500K
[3,3 GHz, 4 Kerne, Turbo]
8661
Intel Core i7 965
[3,20 GHz, 4 Kerne, HTT, Turbo]
8092
Intel Core i5 2300
[2,8 GHz, 4 Kerne, Turbo]
7789
AMD FX-8150
[3,6 GHz, 4 Module, CMT, Turbo]
7450
Intel Core i7 930
[2,80 GHz, 4 Kerne, HTT, Turbo]
7201
AMD Phenom II X4 980
[3,7 GHz, 4 Kerne]
6506
AMD Phenom II X6 1100T
[3,3 GHz, 6 Kerne, Turbo]
6430
AMD Phenom II X4 975
[3,6 GHz, 4 Kerne]
6327
AMD Phenom II X6 1090T
[3,2 GHz, 6 Kerne, Turbo]
6303
AMD Phenom II X6 1075T
[3,0 GHz, 6 Kerne, Turbo]
6247
AMD Phenom II X4 970
[3,5 GHz, 4 Kerne]
6241
AMD Phenom II X4 965
[3,4 GHz, 4 Kerne]
6141
AMD Phenom II X6 1055T
[2,8 GHz, 6 Kerne, Turbo]
6036
Punkte [mehr ist besser]

Im Speicher-Test sieht es für den FX-8150 hingegen deutlich besser aus. Dies verdankt er dabei vor allem seinen großen Caches, die insgesamt mehr als 16 MByte an Speicherkapazität bereitstellen.

 

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