AMD FX-8150 - Bulldozer im ausführlichen Test

Prozessoren | 12.10.2011, 06:01 | Seite 3

Testumgebung


Hardware


Neben dem AMD FX-8150 auf Bulldozer-Basis sind im heutigen Testfeld natürlich noch zahlreiche andere AMD- und Intel-Prozessoren vertreten. Nachfolgend wollen wir daher einen kurzen Überblick über die verwendeten Prozessoren geben und aufklären, mit welchen BIOS-Einstellungen wir gearbeitet haben.

AMD-Prozessoren (Sockel AM3+):
  • FX-8150:
    B2-Stepping, 3,6 GHz, 4 Module, TurboMode aktiv, CMT aktiv, 2x DDR3-1866
Für den AMD FX-8150 setzen wir wenn nicht anders erwähnt DDR3-1866-Speicher bei 1,5 Volt ein. Die Kapazität beträgt 4 GByte verteilt auf zwei Module, die im Dual-Channel-Betrieb arbeiten. Der TurboMode ist ebenso wie CMT – also die mögliche Nutzung von 2 Threads pro Modul – aktiv, sofern wir es nicht explizit anders erwähnen.

Bild: AMD FX-8150 – Bulldozer im ausführlichen Test

AMD-Prozessoren (Sockel AM3):
  • Phenom II X6 1100T:
    E0-Stepping, 3,3 GHz, 6 Kerne, TurboMode aktiv, 2x DDR3-1333
  • Phenom II X6 1090T:
    E0-Stepping, 3,2 GHz, 6 Kerne, TurboMode aktiv, 2x DDR3-1333
  • Phenom II X6 1075T:
    E0-Stepping, 3,0 GHz, 6 Kerne, TurboMode aktiv, 2x DDR3-1333
  • Phenom II X6 1055T:
    E0-Stepping, 2,8 GHz, 6 Kerne, TurboMode aktiv, 2x DDR3-1333
  • Phenom II X4 980:
    C3-Stepping, 3,7 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333
  • Phenom II X4 975:
    C3-Stepping, 3,6 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333, emuliert mit Phenom II X4 970
  • Phenom II X4 970:
    C3-Stepping, 3,5 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333
  • Phenom II X4 965:
    C3-Stepping, 3,4 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333
Für die AMD-Modelle aus der Athlon-II- und Phenom-II-Serie kommt DDR3-1333-Speicher bei 1,5 Volt zum Einsatz. Die Kapazität beträgt 4 GByte verteilt auf zwei Module, die im Dual-Channel-Betrieb arbeiten. Der TurboMode bei den Phenom-II-X6-Modellen war zudem stets aktiv.

Intel-Prozessoren (Sockel 1155):
  • Core i7 2600K:
    D2-Stepping, 3,4 GHz, 4 Kerne, TurboMode/HT aktiv, 2x DDR3-1333
  • Core i5 2500K:
    D2-Stepping, 3,4 GHz, 4 Kerne, TurboMode aktiv, kein HT, 2x DDR3-1333
  • Core i5 2400S:
    D2-Stepping, 2,5 GHz, 4 Kerne, TubroMode aktiv, kein HT, 2x DDR3-1333
  • Core i5 2300:
    D2-Stepping, 2,8 GHz, 4 Kerne, TurboMode aktiv, kein HT, 2x DDR3-1333
Auch die "Sandy Bridge"-Modelle treten mit 2x 2 GByte DDR3-1333-Speicher bei 1,5 Volt in der Mehrheit der Tests an. Lediglich bei der Evaluierung der Leistungsskalierung bei höheren Speichertaktraten kam anderer Speicher zum Einsatz. Wenn nicht anders erwähnt sind Hyperthreading und TurboMode aktiviert – sofern es die CPU unterstützt (siehe Modellpalette).

Intel-Prozessoren (Sockel 1366):
  • Core i7 990 Extreme Edition:
    B1-Stepping, 3,46 GHz, 6 Kerne, QPI-Takt: 6,4 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 3x DDR3-1066
  • Core i7 980 Extreme Edition:
    B1-Stepping, 3,33 GHz, 6 Kerne, QPI-Takt: 6,4 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 3x DDR3-1066
  • Core i7 965 Extreme Edition:
    C0-Stepping, 3,20 GHz, 4 Kerne, QPI-Takt: 6,4 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 3x DDR3-1066
  • Core i7 930:
    D0-Stepping, 2,80 GHz, 4 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 3x DDR3-1066
  • Core i7 920:
    C0-Stepping, 2,66 GHz, 4 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 3x DDR3-1066
Da die Prozessoren für den Sockel 1366 ein dreikanaliges Speicherinterface besitzen, setzen wir bei diesen Modellen drei zwei GByte große Module ein. Beim Speichertakt halten wir uns – wie bei allen anderen Prozessoren – an die Herstellerspezifikationen, betreiben den Speicher hier also als DDR3-1066-Speicher bei 1,5 Volt. Der TurboMode und Hyperthreading ist – wenn nicht anders erwähnt – aktiviert.

Intel-Prozessoren (Sockel 1156):
  • Core i7 870:
    B1-Stepping, 2,93 GHz, 4 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 2x DDR3-1333
  • Core i7 860:
    B1-Stepping, 2,80 GHz, 4 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 2x DDR3-1333
  • Core i5 750:
    B1-Stepping, 2,66 GHz, 4 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, TurboMode aktiv, kein HT, 2x DDR3-1333
  • Core i5 661:
    C2-Stepping, 3,33 GHz, 2 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 2x DDR3-1333
Die Prozessoren für den Sockel 1156 treten mit den gleichen Einstellungen wie die "Sandy Bridge"-Modelle an.

Mainboards:
Für die Benchmark-Durchläufe mit den Intel-Prozessoren haben wir nicht unsere speziell für die Messung der realen Leistungsaufnahme umgebauten MSI-Mainboards verwendet, sondern haben stattdessen auf das P55-UD6 von Gigabyte für die Sockel-1156-Ableger und das ASUS P6T Deluxe V2 für die Sockel-1366-Modelle eingesetzt. Der Grund ist hierbei schlicht und einfach, dass die umgebauten Boards äußert sensibel sind und deshalb so selten wie möglich genutzt werden sollten. Auf der AMD-Seite kam stets das ASUS M4A89GTD Pro/USB3 auf Basis des 890GX-Chipsatzes zum Einsatz. Die "Sandy Bridge"-Prozessoren haben wir auf dem H67-Board von Gigabyte vermessen. Für den FX-8150 von AMD verwenden wir das ASUS Crosshair V Formula, das den neuen AM3+-Sockel nutzt.

Bild: AMD FX-8150 – Bulldozer im ausführlichen Test


Weitere Hardware:


Messtechnik:




 

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