BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test

Gehäuse & Kühlung | 19.10.2011, 23:40 | Seite 4

Interieur & Lüftungskonzept


Wie auch das Äußere ist auch das Innere des BitFenix Outlaw komplett schwarz lackiert. Auf farbige Akzente und Eyecatcher verzichtet man bewusst. Während Die Montageplatte für das Motherboard eine großzügige Montageöffnung für CPU-Kühler bietet, befinden sich Kabeldurchführungen im Bereich des Festplattenkäfigs. Das Mainboard, Erweiterungskarten sowie Laufwerke werden klassisch verschraubt, wobei mehrere Beutel mit Daumenschrauben auf einen großzügigen Einsatz dieser hindeuten. Häufig stellt eine ordentliche Verschraubung meist die bessere Wahl dar als zweifelhafte, schraubenlose Fixierungsmechanismen.

Bild: BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test
Bild: BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test
Innenraum Blick auf den Festplattenkäfig


BitFenix liefert das Outlaw lediglich mit einem vorinstallierten 120-mm-Lüfter im Heck aus. Informationen zur Umdrehungsgeschwindigkeit oder Lautstärke bleibt BitFenix schuldig. Optional können je zwei weitere 120-mm-Lüfter in die Front, an die Oberseite und an das rechte Seitenteil montiert werden.

Ein weiterer Montageplatz befindet sich im Boden des Gehäuses direkt neben dem Netzteil. Der vormontierte Lüfter ist direkt und ohne Entkopplung mit dem Gehäuse verschraubt, wodurch allfällige Vibrationen direkt auf das Gehäuse übertragen werden. Zudem ist der Lüfter ausschließlich mit einem 3-poligen Lüfter-Anschluss ausgestattet. Desweiteren verfügt keiner der Montageplätze über Luftfilter. Die Ausstattung der Konkurrenz ist an dieser Stelle besser.

Um gegen die hierzulande durchaus vorkommenden extrem heißen Sommertage gewappnet zu sein sollte mindestens ein weiterer Lüfter in der Front des Gehäuses verbaut werden. Auch beim Einsatz passiver CPU- und/oder GPU-Kühler sollten weitere Lüfter verwendet werden. Da wir jedoch das Produkt im Auslieferungszustand prüfen, beschränken wir uns im weiteren Verlauf des Tests auf den Lüfter im Heck.

Bild: BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test
Bild: BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test
Bild: BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test
Lüfter im Heck Demontierte Front "Qualitätsarbeit" beim Frontpanel


Um weitere Lüfter zu montieren, muss die Front mit einem Griff an der Unterseite und einem beherzten Ruck vom Stahlrahmen gelöst werden. Doch sollten die Kabel für das Frontpanel im Voraus zurechtgelegt werden, da diese zusammen mit der Front aus dem Gehäuse gezogen werden müssen – ein Abstecken der Kabel ist größenteils nicht möglich. Nachdem die Front abgezogen wurde, können zwei weitere Lüfter an den Stahlrahmen montiert werden. Darüber hinaus darf man bei dieser Gelegenheit die Verkabelung und die Platine des Frontpanels begutachten. Zwar ist gegen einen großzügigen Einsatz von Heißkleber bei der Fertigung nichts einzuwenden, doch muss die Qualitätsanmutung bei solchen Anblicken leiden.