BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test

Gehäuse & Kühlung | 19.10.2011, 23:40 | Seite 7

Festplatten und optische Laufwerke


Der Einbau der 3,5-Zoll-Festplatten gestaltet sich recht simpel – zunächst muss die Festplatte in den Käfig eingeschoben werden und anschließen von beiden Seiten mit je zwei Daumenschrauben verschraubt werden. Da der Festplattenkäfig mit zwei entkoppelten Montageplätzen ausgestattet ist, bietet es sich an diese zuerst zu nutzen. Sie unterscheiden sich von den anderen durch Gummitüllen für die längeren Daumenschrauben.

Der Montageplatz für die 2,5-Zoll-Festplatte befindet sich hingegen nicht im Festplattenkäfig, sondern auf dem Boden des Gehäuses. Hierfür bietet das Gehäuse kleine Erhebungen, auf welche die Festplatte gelegt wird. Anschließend kann diese von unten mit normalen Schrauben befestigt werden.

Bild: BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test
Festplatteneinbau



Der Einbau der optischen Laufwerke verläuft ebenso unkompliziert wie der Einbau der Festplatten: Eine oder mehrere Blenden an der Front müssen entfernt und die Laufwerke eingeschoben werden. Anschließend werden die Laufwerke ebenfalls mit je zwei Daumenschrauben pro Seite fixiert.

Bild: BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test
Bild: BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test
Montageplatz für optische Laufwerke Eingebautes DVD-Laufwerk


Verkabelung und Kabelmanagement


Die letzte Herausforderung beim Systemeinbau lautet "Verkabelung". Dank der Kabeldurchführungen im Bereich der Festplattenkäfige gestaltet sich diese Angelegenheit unproblematisch. Der vordere Bereich bietet genügend Platz um Kabel sinnvoll zu verlegen. Abstehende Kabel, die bei der Montage des Seitenteils zu Problemen führen könnten, gab es keine.

Bild: BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test
Bild: BitFenix Outlaw Midi-Gehäuse im Test
Verkabelung auf der Rückseite Fertig verkabeltes System


Zur Montage kann man zusammenfassend sagen, dass vor allem das fehlende bzw. kurze Handbuch unnötige Stolpersteine in den Weg legt. Zudem führen die teilweise schlecht geschnittenen Gewinde zu Komplikationen. Zwar sind alle Kanten sauber entgratet, doch scheint der Lack zum einen schnell abzublättern, zum anderen etwas ungleichmäßig aufgetragen worden zu sein.