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Im März präsentierte NVIDIA erstmals seine GeForce GTX 550 Ti. Damit greift man das Mainstream-Segment der Radeon-HD-5770/6770-Leistungsklasse an, das auch durch den Preis gedeckelt ist. Das könnte problematisch werden, wenn man eine Grafikkarte vorstellt, die das 100-Euro-Plus-Segment anstrebt, die Konkurrenzprodukte jedoch schon unter 100 Euro angeboten werden.

NVIDIA ließ abermals freie Hand, was Designs und Taktraten der Grafikkarten betraf, sodass sich unmittelbar nach dem Start fast ausschließlich übertaktete Modelle mit eigenen Platinendesigns und Kühllösungen einfanden. Trotz mehrfachere Anfrage bei NVIDIA um eine GeForce GTX 550 Ti im Referenzdesign, bleibt diese Grafikkarte bisher unter Verschluss.
Nicht alle Hersteller am Markt haben Investitionen in eigene Platinen oder Kühler betrieben. Manche haben die zwar meist etwas teureren, aber dennoch leistungsfähigen NVIDIA-Referenzen auch im Bereich der Kühlung übernommen. Nur bei einigen Bauteilen mag die eine oder andere Korrektur erfolgt sein. Waren Referenzkarten unter den Anwendern zunächst verspottet, so hat das Referenzdesign einer NVIDIA GeForce GTX 460 das Bild gewandelt. Auch die NVIDIA GeForce GTX 560 Ti und der GeForce GTX 570 trugen zum neuen Interesse für Referenz-Grafikkarten bei.
Mit der EVGA GeForce GTX 550 Ti OC wagt sich die erste Grafikkarte im NVIDIA-Referenzdesign in unseren Test-Parcours. Sie verfügt über kleine Änderungen bei einigen Bauteilen, bietet darüber hinaus aber noch immer die typische Platinenumsetzung und den Referenzkühler. Daneben lockt die EVGA GeForce GTX 550 Ti OC auch mit höheren Taktraten.
Während die Default-Taktrate der GTX-550-Ti-GPU 900 MHz beträgt, blickt unser heutiger Testkandidat auf 952 MHz Takt bei der GPU. Darüber hinaus hat man selbstverständlich auch den Speichertakt angehoben, wodurch sich natürlich ein anderes Leistungssegment ergeben wird. Wir werden in unserem heutigen Test prüfen, wie gut die NVIDIA-Referenzumsetzung sich schlägt und ebenfalls, wie gut die EVGA-Einflüsse durchschlagen.




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