Giada i50 im Test - Mini-PC mit Core i5 im Herzen

Sonstige Reviews | 28.10.2011, 16:37
Der Giada i50 ist ein kompakter Multimedia-Computer, der auf einem älteren Intel Core i5-430UM aufbaut. Die Bezeichnung UM deutet auf sehr geringe Leistungsaufnahme hin, doch reicht die Performance, um mit der Konkurrenz mitzuhalten?

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Im asiatischen Raum sind häufig Unternehmen vertreten, die in Europa noch unbekannt sind. Dazu zählt auch das chinesische Unternehmen Giada, welches auf der letzten Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) in diesem Jahr andeutete, sich künftig auch in diesen Breitengraden vertreten zu lassen.

Mit dem Giada i50 startet der erste Mini-PC auf Basis eines Intel Core i5-430UM mit H55-Chipsatz. Dies mutet auf den ersten Blick etwas seltsam an, denn der mobile Arrendale-Prozessor ist unlängst von der Sandy Bridge beerbt worden.

Bild: Giada i50 im Test – Mini-PC mit Core i5 im Herzen

Doch die zwei Kerne mit einem Grundtakt 1,2 GHz und vier Threads könnten den Anforderungen eines Multimedia-Computers durchaus genügen. Hinzu kommt das die UM-Versionen einen sehr geringen Strombedarf suggerieren. Doch stellt sich die Frage, was das Gesamtpaket des Giada i50 zu bieten hat. Ein vergleichsweise hoher Preis und bereits vorhandene USB-3.0-Anschluss lassen vermuten, dass man nicht an der Ausstattung gespart hat.

Wir wollen mit diesem Test auf der einen Seite sehen, wie sich die Kombination aus kleinem Core-i5-Notebook-Prozessor mit H55-Chipsatz als kompakter Mini-Computer schlägt. Auf der anderen Seite gilt ein Blick auch dem Unternehmen Giada als Hersteller. Wie sich der Neuling im europäischen Markt schlägt, zeigen die nachfolgenden Seiten.