Gigabyte GeForce GTX 560 Ti OC im Test

Grafikkarten | 07.05.2011, 10:59 | Seite 4

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Bild: Gigabyte GeForce GTX 560 Ti OC im Test

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Demontiert man den Kühler, so zeigt sich die volle Gigabyte-Pracht. Einen speziellen Heatspreader hat Gigabyte nicht gefertigt. Stattdessen setzt man einen kleineren passiven Kühlkörper ein, welcher nur gewisse Bauteile der Spannungsversorgung kühlt. Wie bei NVIDIAs Referenzdesign kommt ein Steuerchip von ON Semiconductors für die Spannungsversorgung zum Einsatz, der in diesem Fall auf der Rückseite seinen Platz findet.

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Auch Gigabyte verwendet nur eine 1-Phasen-Stromversorgung beim Speicher und eine 4-Phasen-Stromversorgung bei der GPU. Ebenfalls gleich sind die beiden 6-Pin-Stromanschlüsse, welche eine maximale Boardpower von 225 Watt ermöglichen. NVIDIAs Angabe zur typischen Leistungsaufnahme unter Spielen lag bei 170 Watt bei der GeForce GTX 560 Ti. Die Gigabyte GeForce GTX 560 Ti OC dürfte sich vermutlich etwas mehr einverleiben.

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Gigabytes WindForce-Kühler verfügt über vier Heatpipes und einer Kühlplatte aus Kupfer. Der Optik wegen wurden die Bauteile vernickelt, so dass sie mehr mit den Silber farbenen Alu-Lamellen harmonieren. Da die Kunststoff-Einfassung des Kühlers nur als Luftleitblech um den Kühlblock gezogen wurde, verteilt man hier zwar gewünscht die Luft auf verschiedene Bereiche der Platine, allerdings entweicht bei diesem Design (wie bei vielen Eigendesigns) praktisch kaum warme Abluft über das Slotblech nach Außen.

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Beim Speicher verwendet auch Gigabyte GDDR5-Chips von Samsung, welche bis zu einer maximalen Taktrate von 1250 MHz seitens des Chip-Herstellers spezifiziert wurden. Entgegen manch anderem Hersteller, hat Gigabyte bei seiner OC-Version davon abgesehen den Speichertakt von den typischen 1000 MHz Referenztakt anzuheben.