Sandy Bridge geteilt durch Zwei - Intels Core i3 2120 im Test

Prozessoren | 24.04.2011, 08:21


Anfang Januar fiel nicht nur der offizielle Startschuss für die Vierkern-Modelle der neuen "Sandy Bridge"-Generation für den Sockel 1155 sondern auch für die günstigeren Zweikern-Versionen. Allerdings entließ Intel diese erst Ende Februar in den Markt, so dass der Intel Core i3 bis heute ein eher unbeachtetes Dasein fristen. Mit diesem Umstand wollen wir heute aufräumen und am Beispiel des Intel Core i3 2120 aufklären was die neuen Zweikern-Prozessoren besser machen als ihre Vorgänger und ob heute noch der Kauf eines solchen Prozessors lohnt.

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Als Intel Anfang Januar seine "Sandy Bridge"-Plattform präsentierte, stellte man gleichzeitig auch mehr als ein Dutzend Prozessoren basierend auf der neuen Architektur vor. In den Händlerregalen fanden sich zunächst jedoch eigentlich nur die Vierkern-Versionen wieder. Die Dual-Core-Ableger verstecken sich hingegen noch erfolgreich. Dies war auch so von Intel gewollt, denn die Zweikern-Prozessoren sollten erst am 20. Februar offiziell in den Verkauf gelangen. Über das Warum und Wieso lässt sich sicherlich trefflich streiten, doch sicherlich wollte Intel mit diesem Zug auch ein Zeichen in Richtung Quad-Core senden.

Bild: Sandy Bridge geteilt durch Zwei – Intels Core i3 2120 im Test

Dennoch dürften die Zweikern-CPUs gerade auf Grund ihres Preises sowie der zu erwartenden Leistung für viele Office- und Multimedia-Rechner eine sehr gute Wahl darstellen. Um dies herauszufinden, haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut und im Handel einen Intel Core i3 2120 mit zwei Kernen, Hyperthreading-Unterstützung und integrierter HD-2000-Grafikeinheit mit 6 Execution Units erworben.

Mit diesem Modell wollen wir jedoch nicht nur die allgemeine Tauglichkeit für die genannten Kategorien evaluieren, sondern auch noch eine tiefer gehende Analyse der Performance vornehmen. So ist der Core i3 der erste "Sandy Bridge"-Zweikern-Prozessor in unserem Testlabor, so dass wir auch untersuchen werden, wie sich die Performance im Verhältnis zu den Dual-Core-Prozessoren namens Core i3 5xx "Clarkdale" und Core 2 Duo "Penryn" der Vorgängergenerationen schlägt. Auch wollen wir einen Blick auf den Einfluss der Cache-Größen und von Hyperthreading auf die Leistung werfen.

Darüber hinaus präsentieren wir eine dedizierte Analyse der Grafikperformance. Schlussendlich dürfen natürlich auch die umfangreichen Tests zur Leistungsaufnahme, Temperaturverhalten oder der Undervolting-Fähigkeit nicht fehlen. Nicht mehr beleuchten wollen wir hingegen die technischen Neuerungen rund um "Sandy Bridge". Wer sich für diese interessiert, wird in unserem Launch-Artikel fündig. Doch nun genug der einleitenden Wort: Los geht's!



Weitere Informationen und Tests rund um das Thema "Sandy Bridge" finden sich zudem in den folgenden Artikeln oder direkt in unserem Bereich für Prozessor-Tests:

Bild: Sandy Bridge geteilt durch Zwei – Intels Core i3 2120 im Test
Bild: Sandy Bridge geteilt durch Zwei – Intels Core i3 2120 im Test
Bild: Sandy Bridge geteilt durch Zwei – Intels Core i3 2120 im Test
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