iTwin im Test: USB-Dongle mit einfachem Remote-Datenzugriff

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Es gibt viele Methoden Daten über das Internet auszutauschen. Einige sind einfach und andere dafür sicherer. Wiederum andere basieren darauf, die eigenen Daten irgendwo in einer Cloud zwischenzuspeichern. Ein StartUp-Unternehmen aus dem fernöstlichen Singapur verspricht mit zwei einfachen USB-Dongles: "Remotezugriff so einfach wie noch nie." Ob das Versprechen gehalten werden kann, wollen wir in diesem Review herausfinden.

Intro


Mobiles Arbeiten am Notebook ist heutzutage absolut keine Seltenheit mehr. Man sitzt zum Beispiel im Café und schreibt an einer wichtigen Mail für den Arbeitgeber oder einen Kunden. Oder man grübelt in der Uni-Bibliothek an einer Belegarbeit und stellt plötzlich fest, dass benötigte Daten nicht auf dem USB-Stick, sondern irgendwo zu Hause oder im Büro auf der Festplatte liegen. Zwei Probleme tun sich dieser Stelle auf: Wie kommt man jetzt an die Daten heran und wie sichere ich den Transport ab?

Für versierte Nutzer ist es kein Problem: Nachdem man wegen so etwas einmal wieder zurück musste, um an die Daten zu kommen, wird zu Hause ein FTP-Server oder ein NAS aufgesetzt. In Zukunft ist der Zugriff aus der Ferne damit gewährleistet. Wie lässt sich der Zugang aber absichern?

Bild: iTwin im Test: USB-Dongle mit einfachem Remote-Datenzugriff

Hat man die Internetverbindung über einen offenen, unverschlüsselten WLAN-Zugang aufgebaut, kann jeder, der es darauf anlegt, die gesendeten und empfangenen Datenpakete mitlesen. Trotz WLAN-Verschlüsselung – denn verlassen die Daten den AccessPoint Richtung Provider, sind sie wieder unverschlüsselt. Der versierte Nutzer richtet sich dann in einer Zeitspanne – die beliebig zwischen "mal eben" und "mehreren Stunden" skaliert – einen Zugang über ein verschlüsseltes virtuelles, privates Netzwerk (VPN) ein.

Nun will und kann sich aber nicht jeder mit solchen Problemen beschäftigen. Das Singapurer StartUp iTwin will mit dem gleichnamigen Produkt iTwin genau diese Probleme lösen, ohne dass der Nutzer sich mit Technik-Babble herumschlagen muss.

Der Hersteller verspricht in seiner Werbung, dass der Zugriff auf die Daten so einfach wie noch nie sei – eben Plug & Play. Der Datenaustausch wird über eine AES-Verschlüsselung mit 256 Bit gesichert. Dadurch, dass die Daten nicht auf Drittrechnern beim Hersteller oder in einer Cloud gespeichert werden, behält man stets die Kontrolle. Die Menge der zugreifbaren Daten wird nur durch den Festplattenplatz der beiden verbundenen Rechner limitiert. Die Daten befinden sich schließlich nicht direkt auf den USB-Dongles. Werden sich diese Versprechungen erfüllen?


 



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