MSI R6850 Cyclone Power Edition im Test

Grafikkarten | 17.01.2011, 19:34
MSI Grafikkarten unter der Twin-Frozr- oder Cyclone-Flagge sind im Markt inzwischen wohl bekannt. Die Sondereditionen bzw. -kreationen des Herstellers zielen dabei häufig den Markt der Spieler, Übertakter und Enthusiasten an. Nun hat MSI seine Grafikserie um eine weitere Modellpalette erweitert: Power Edition. Den ersten Vertreter dieser Serie in unserem Haus stellt die MSI R6850 Cyclone Power Edition dar.

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Grafikkarten mit Chipsätzen der beiden Platzhirsche AMD und NVIDIA gibt es wie Sand am Meer. Will man heutzutage in der breiten Masse auffallen, ist es nicht mehr damit getan, dass man ein Referenzdesign einer Grafikkarte nimmt, mit einem passenden, eigenen Aufkleber versieht und mit einem Spiel im Lieferumfang in den Markt schickt.

In den vergangenen Jahren traf man immer wieder Sondereditionen bestimmter Grafikkarten an, welche durch besondere Materialschlachten in den Platinenlayouts, eigene Kühler und höhere Taktraten die Gunst der Käufer für sich gewinnen wollten. Inzwischen ist es schon fast Alltag geworden, dass Grafikkartenhersteller eigene Designs auflegen. Oftmals ist der Beweggrund dafür, dass sich Eigenkreationen mit entsprechendem Design auch günstiger fertigen lassen, als die Referenzvorgaben der Chiphersteller. Häufig steckt aber auch gezielt der Plan dahinter, sich schlicht von der Masse abzuheben und bestimmte Käuferschichten für sich zu gewinnen.

Bild: MSI R6850 Cyclone Power Edition im Test

So hat MSI beispielsweise schon 2009 seine erste Cyclone-Variante einer Grafikkarte vorgestellt und inzwischen gehören MSI Cyclone- oder Twin-Frozr-Versionen zum guten Ton beim Hersteller. Dabei hat MSI über die Jahre hinweg allerdings nicht nur die Kühllösungen bei diesen Produkten verändert oder optimiert, sondern arbeitet zugleich an kompletten Eigenkreationen im Boardlayout, was höhere Taktraten ermöglichen soll. In Verbindung mit dem eigenen Tool MSI Afterburner hat man sich damit zwischenzeitlich einen Ruf in der Grafikszene aufgebaut, welcher mit hoher Qualität, Performance und geringer Lautstärke verbunden wird.

Für das Jahr 2011 hat sich der Hersteller nun noch eine weitere Produktsparte auf die To-Do-Liste geschrieben. Diese wird auf den Namenszusatz "Power Edition" hören und die Grafikprodukte mit dieser Erweiterung werden dann über weitere Besonderheiten verfügen.

Das erste Modell aus dieser Serie hat uns nun erreicht, hört auf den Namen MSI R6850 Cyclone Power Edition und stellt damit einen ersten Ableger mit Radeon HD-6850-GPU dar. Neben hoher, werkseitiger Übertaktung und bekanntem Cyclone-Kühler, hat MSI dabei aber beispielsweise auch ein Dual-BIOS mit an Board, welches zwischen einem Performance- und einem Silent-Modus umschalten lässt.

Wir werden auf den folgenden Seiten der ersten MSI Power Edition auf den Zahn fühlen und herausfinden, was die MSI R6850 Cyclone Power Edition wirklich zu bieten hat.