MSI R6850 Cyclone Power Edition im Test

Grafikkarten | 17.01.2011, 19:34 | Seite 2

Eckdaten und Lieferumfang



Eckdaten/ Lieferumfang MSI R6850 Cyclone Power Edition
Chipsatz AMD Radeon HD 6850
Taktraten GPU 860 MHz
Taktraten Shader 860 MHz
Taktraten Shader 1100 MHz
Hauptspeicher 1024 MByte GDDR5
Besonderheiten Eigenes PCB / eigenes Kühlerdesign / übertaktet
Monitoranschlüsse 2 x DVI
1 x DisplayPort
1 x HDMI
Maße und Gewicht:
Bild: Gigabyte GV-R585OC-1GD – übertaktete Radeon HD 5850
Gewicht 494 Gramm
Länge PCB (inkl. Slotblech) 21,7 cm
Länge PCB (inkl. Kühler) 21,7 cm
Höhe PCB (ab Slotblech) 12,6 cm
Höhe PCB (ab Slotblech inkl. Kühler) 14,0 cm
- -
Lieferumfang Hardware Quick Install Guide
DVI- auf analog Adapter
1 x Stromadapter 4-Pin-Molex auf 6-Pin
Lieferumfang Software Treiber- und Tools-CD
Aktueller Straßenpreis (Stand 16.01.2011) ab zirka 173 Euro (noch nicht lieferbar)


Ende Oktober hatte AMD seine neuen Grafikkarten auf Basis der Barts-GPUs mit den Bezeichnungen Radeon HD 6850 und HD 6870 vorgestellt und wir hatten inzwischen schon einige HD-6850-Modelle der Boardpartner vorstellen dürfen, darunter auch Modelle von MSI. Die Entwicklung der R6850 Cyclone Power Edition nahm allerdings ein wenig Zeit in Anspruch, weshalb diese erst in Kürze die Regale der Händler erreichen wird.

Wie unsere Tabelle zeigt, hat MSI bei seinem jüngsten Spross die Taktraten deutlich erhöht – eine reguläre Radeon HD 6850 taktet mit 775 MHz die GPU und 1000 MHz den Speicher. Was die Abweichungen zur eigentlichen Referenzplatine betrifft, muss man festhalten, dass die wenigsten Boardpartner AMDs Referenzdesign übernommen hatten. Bereits MSIs erste Vorstellung einer R6850 basierte nicht auf dem Referenzdesign, sondern einem im Markt sehr häufig anzutreffenden Design, an dessen Vorlage sich der Hersteller bei der Kreation der nun vorliegenden Power Edition durchaus orientiert hat.

Bild: MSI R6850 Cyclone Power Edition im Test


Im Hinblick auf den eigentlichen Lieferumfang hat MSI keine Überraschungen parat. Um die vorhandenen Monitoranschlüsse auf dem Board abzurunden, findet sich noch ein Adapter zum Anschluss analoger Monitore im Lieferumfang. Vorsichtshalber legt MSI ebenfalls noch einen Stromadapter für Anwender mit älteren Netzteilen bei. Mehr braucht man in aller Regel auch nicht.

Die ersten Preislistungen sind noch mit etwas Vorsicht zu genießen, da die Karten offenbar bei den Händlern noch nicht eingetroffen sind und erst im Laufe der Woche mit Lieferungen gerechnet wird. Die Preislistungen könnten sich damit unter Umständen bei Verfügbarkeit noch ändern.

MSI Power Edition



Es bleibt final vielleicht noch ein Wort darüber zu verlieren, was genau eine Grafikkarte von MSI auszeichnet, damit sie unter der Power-Edition-Bezeichnung geführt wird. Dazu gehört nach den uns vorliegenden Informationen ein eigenes Boarddesign mit einer höherwertigen Spannungsversorgung, sowie die Option mittels des Tools MSI Afterburner manuelle Einstellungen von drei Spannungen vorzunehmen:

  • GPU-Spannung
  • Speicher-Spannung
  • Aux-Spannung


Bild: MSI R6850 Cyclone Power Edition im Test


Die im Afterburner als Aux bezeichnete Spannung wird auch als VDDCI-Voltage bezeichnet. Dabei handelt es sich um die I/O-Spannung der Grafikkarte und in manchen Fällen wird darüber berichtet, dass eine Veränderung dieser Spannung bei gewissen, sehr hohen Einstellungen eben die notwendige OC-Stabilität mit sich bringen soll – dort wo Änderungen an der VDDC (GPU-Spannung) und MVDDC (Speicherspannung) nicht zum gewünschten Erfolg führen.

Bild: MSI R6850 Cyclone Power Edition im Test