MSI R6950 Twin Frozr II OC - Cayman in neuem Gewand

Grafikkarten | 13.01.2011, 22:00
Bei Kennern dürfte alleine schon der Namenszusatz Twin Frozr II zum Zuhören Anreiz geben. MSIs eigens kreiertes Kühlerdesign für Grafikkarten stand in der Vergangenheit schon häufig für beste Kühlung von Grafikkarten bei gleichzeitig deutlich geschrumpftem Geräuschniveau. Nun schickt der Hersteller uns die MSI R6950 Twin Frozr II OC ins Testlabor und wir werden betrachten, was sich dahinter verbirgt.

Intro


15. Dezember 2010: AMD stellt seine Cayman-GPUs offiziell vor, welche künftig im Markt unter den Namen Radeon HD 6950 und HD 6970 segeln sollen. Damit ist AMDs letzter Schachzug für das Jahr 2010 getan und auch die bislang leistungsfähigsten AMD-Single-GPUs sind präsentiert. Viele interessante Details gab es rund um Cayman zu berichten, unter anderem die neue – nicht sofort verständliche – PowerTune-Technologie.

Bild: MSI R6950 Twin Frozr II OC – Cayman in neuem Gewand

Aber auch nach der offiziellen Vorstellung ging es weiter mit interessanten Informationen rund um die neuen Produkte, unter anderem auch, dass es möglich ist, eine Radeon HD 6950 durch simples BIOS-Update in eine Radeon HD 6970 zu verwandeln, aber auch darüber, dass AMD seinen Boardpartnern nur geringe Übertaktungsspielräume bei der Radeon HD 6950 einräumt.

Gerade letzteres dürfte wohl unseren heutigen Testkandidaten betreffen, denn dieser hört auf den Namen MSI R6950 Twin Frozr II OC und das OC im Namen steht eben für Overclocking. Doch lediglich die GPU tritt übertaktet an und zwar mit mageren 10 MHz, was wiederum unsere Informationen zu bestätigen scheint, dass AMD den Partnern aktuell nicht mehr erlaubt. Doch sei es drum, denn der Testkandidat, welcher heute das Parkett betritt, hat ganz offensichtlich andere Werte, mit welchen er glänzen könnte.

Neben dem von MSI selbst entwickelten Twin Frozr II-Kühler ist der Hersteller – nicht einmal einen Monat nach offizieller AMD-Markteinführung – in der Lage, ein selbst entwickeltes Layout bei Platine und Bauteilen zu präsentieren. Dies gibt aktuell dem MSI-Produkt (noch) ein gewisses Alleinstellungsmerkmal. Damit verbunden stellt sich natürlich für den Betrachter die Frage, ob diese Kombination für die Praxis Vorteile mit sich bringt.

Nicht selten trifft man im Markt auf Eigenkreationen, welche nur deswegen hergestellt wurden, damit man günstiger fertigen kann und nicht selten schneiden solche Produkte oftmals schlechter als die Referenzkarten ab. MSI hingegen gibt wiederum klar die Ansage, dass man mit absolut hochwertigen Bauteilen gearbeitet hat und dass man in einigen Bereiche deutlich gegenüber der Referenz glänzen kann.

Genau dies werden wir im heutigen Test natürlich exakt betrachten und die Unterschiede aufzeigen.