Limitiertes Titanium

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 im Test

Grafikkarten | 29.11.2011, 15:00
Es ist nun schon ein Weilchen her, dass NVIDIA seine GeForce GTX 560 Ti vorgestellt hat. Es folgte später eine GTX 560, gänzlich ohne "Ti"-Kürzel, welche langsamer rechnete als das Top-Modell dieser Reihe. Nun schickt NVIDIA mit der GeForce GTX 560 Ti 448 eine weitere GTX-560-Grafikkarte ins Rennen. Die angehängte Zahl steht für mehr Shader-Prozessoren – damit für mehr Geschwindigkeit. Doch wieviel Performance bringen die zusätzlichen Shader wirklich? Der Test wird es zeigen.

Intro


Im Januar diesen Jahres stellte NVIDIA seine GeForce GTX 560 Ti vor. Prinzipiell handelte es sich dabei um einen überarbeiteten Fermi-Chip und zwar eine GeForce GTX 460, bei welcher nun aber alle Rechenwerke vollständig aktiviert waren. Das Namenskürzel "Ti" – abgeleitet von Titan bzw. dem englischen Wort Titanium – stellte damit in Aussicht, dass es nicht nur ein Modell in dieser GTX-560-Serie geben würde. Und in der Tat lieferte NVIDIA dann im Mai 2011 die reguläre GeForce GTX 560 nach. Sicherlich hatte man eine weitere Grafikkarte der Serie im Markt erwartet – eine kleinere Variante.

Doch heute folgt mit der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 ein neues Produkt der Serie. Der numerische Zusatz "448" steht für die Menge der Shader-Prozessoren – die GTX 560 Ti besitzt derer nur 384 und die GTX 560 lediglich 336. Damit dürfte zu erwarten sein, dass diese GTX 560 Ti 448 nun die Performance-Spitze besetzen wird. Bereits 2008 war NVIDIA mit der GeForce GTX 260 216 den weg gegangen, eine Produktserie um eine Grafikkarte mit mehr Shader-Prozessoren zu erweitern. Dieses Mal sind die Umstände aber etwas anders, denn die GeForce GTX 560 Ti 448 wird nur ein kurzfristiges Produkt darstellen.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 im Test

Die NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 wird laut Herstellern nur in bestimmten Ländern und auch nur in begrenzter Stückzahl erhältlich sein. Während die VR-Zone kürzlich von weniger als 10.000 Stück sprach, erklärte uns NVIDIA, dass man von einer Marktverfügbarkeit von zirka zwei Monaten ausgeht. Ergo, haben wir es nicht mit einer üblichen Produkterweiterung oder einer Produktersetzung zu tun. Streng genommen haben wir es wohl auch nicht mit einer GeForce GTX 560, zu tun, welche bislang vom Top-Modell "Ti" vorgegeben wurde. Was darf man von der Grafikkarte also erwarten?

Eine weitere Besonderheit: Es gibt keine NVIDIA-Referenzkarten. Grundlegend wäre es möglich, dass ein Boardpartner, welcher ohnehin Referenzdesigns verwendet, ein solches Produkt in den Markt schickt, aber das Gros der Produkte wird auf eigene Entwicklungen setzen und dabei auch übertaktete Modelle präsentieren. Von daher gibt es für uns auch keine Möglichkeit in diesem Artikel aufzuzeigen, wie NVIDIA sich solch eine GTX 560 Ti 448 vorgestellt hätte. Insgesamt drei Produkte mit diesem Chip waren uns angekündigt. ASUS, Gigabyte und MSI wollten uns ihre Grafikkarten zum Start-Termin zur Verfügung stellen. Rechtzeitig schaffte es nur die Gigabyte GeForce GTX 560 Ti 448, welcher wir in einem eigenen Artikel auf den Zahn fühlen.



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