TI - das neue Element?

NVIDIA GeForce GTX 560 TI im Test

Grafikkarten | 25.01.2011, 15:00
Titan, leichter als Stahl und dennoch robust. NVIDIAs GeForce GTX 560 Ti lehnt sich an das Element Titan an und will ein Kraftpaket zum günstigen Preis anbieten. Ob dies gelingt, will unser heutiger Test zur offiziellen Vorstellung klären, in welchem wir neben der NVIDIA GTX 560 Ti-Referenzkarte ebenfalls die MSI N560GTX Ti Twin Frozr II OC vorstellen dürfen.

Intro


Am 12. Juli 2010 präsentierte NVIDIA die GeForce GTX 460 der Öffentlichkeit und zeigte, dass ihre GF100-Serie in diesem Preis-/Leistungssegment durchaus Akzente setzen konnte. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich das Produkt zu einem Verkaufsschlager am Markt.

Zwischenzeitlich hat NVIDIA ihre GF100-Chipserie technisch überarbeitet. Die ersten Ableger hiervon kamen als GeForce GTX 580 und GeForce GTX 570 im letzten Jahr noch auf den Markt. Der Nachfolger der GeForce GTX 460 hingegen erscheint heute und hört auf den Namen GeForce GTX 560 Ti.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 560 TI im Test

Eine Besonderheit ist sicherlich der Namenszusatz "Ti", welchen NVIDIA über Jahre hinweg nicht mehr bei seinen Produkten verwendet hat. Wie NVIDIA uns erklärte, bezieht sich das Kürzel auf das Element Titan (engl.: Titanium) und will vermitteln, dass dieses Produkt dessen Stärke und Leichtigkeit im Vergleich zu Stahl besitzt. Übersetzt also will die GTX 560 Ti hohe Leistung zum günstigeren Preis bieten.

Allerdings gibt es ganz offensichtlich noch weitere Gründe dafür, dass NVIDIA die angestaubte Bezeichnung Ti noch einmal aus der Kiste hervorholt. Dabei muss man beachten, dass es aktuell die GeForce GTX 460 immerhin in drei verschiedenen Varianten im Endkundenmarkt gibt. Hatte der Hersteller zur offiziellen Vorstellung die Varianten mit 768 und 1024 MByte präsentiert, entließ man vor einigen Monaten noch eine dritte Version, die GeForce GTX 460 SE. Das ist natürlich verwirrend für den Kunden und so suchte man sich passende neue Bezeichnungen.

Damit ist aber ebenfalls naheliegend, dass die GeForce GTX 560 Ti nicht das einzige Modell der GTX-560-Serie bleiben wird. Welche Modelle hier allerdings noch folgen oder gar unter welchem Namen, will NVIDIA zum aktuellen Zeitpunkt nicht verraten. Zumindest sollte sich in gleicher Kiste, aus welcher man das Kürzel Ti wieder hervorholte, sich auch noch das Kürzel MX finden lassen.

Doch zurück zum heutigen Testkandidaten, welcher nach der Erfolgsserie der GTX-460-Familie erst einmal unter Beweis stellen muss, dass er ein würdiger Nachfolger ist. Eine Metapher zu Titan alleine genügt hier sicher nicht. Exakt das wird unser heutiger Artikel klären. Dies wollen wir anhand zweier Produkte klären. Zum einen haben wir eine NVIDIA Referenzkarte einer GeForce GTX 560 Ti im Test, welche stellvertretend für alle kommenden Varianten sein wird, welche darauf aufsetzen.

Zum anderen haben wir allerdings ebenfalls ein erstes Muster einer MSI N560GTX Ti Twin Frozr II OC im heutigen Testparcours. Diese wiederum ist stellvertretend für Eigenkreationen mit höheren Taktraten, denn wie schon bei der GTX-460-Serie hat NVIDIA den Partnern gleich zum Start Eigendesigns und starkes Overclocking erlaubt.