Highend-Prozessor-Kühler der dritten Generation

Scythe Mugen 3 im Test

Gehäuse & Kühlung | 10.09.2011, 08:48
Mit dem Mugen 3 geht der aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses beliebte Kühler aus dem Hause Scythe in die dritte Generation. Neben dem Kühlkörper empfing auch der Lüfter in Form des neuesten "Slip Stream"-Models eine Überarbeitung. Dank des PWM-Lüfters verspricht Scythe eine sowohl leise Kühlung unter geringer Last, als auch eine hohe Kühlleistung bei hoher Last. Ob der Kühler halten kann, was er verspricht klären wir in unserem Artikel.

Intro


Dass Scythe ein alter Hase im Kühler-Geschäft ist zeigt unser heutiger Testkandidat. Der Mugen 3 ist bereits die dritte Generation des seit langer Zeit beliebten Kühlers, welcher durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis Bekanntheit erlangte. An dem Erfolgsrezept des "Mittelweges" änderte der Hersteller nichts, sondern nahm lediglich Überarbeitungen im Detail vor. Diese betreffen sowohl den Kühlkörper als auch den Lüfter.

Bild: Scythe Mugen 3 im Test

Der beigelegte "Slip Stream"-Lüfter ist ein PWM-Modell der neuesten Baureihe des Herstellers. Als Folge dessen wirbt Scythe damit, dass der Lüfter unter geringer Last möglichst lange mit niedrigsten Drehzahlen läuft um einen leisen Betrieb zu gewährleisten. Erst bei sehr hoher Last dreht der Lüfter hoch und sorgt so für eine ausreichende hohe Kühlleistung.

Der Kühlkörper selber wurde ebenfalls überarbeitet und wird mit der konsequenten Weiterentwicklung der M.A.P.S. (Multiple Airflow Pass-Through Structure)angepriesen. Dadurch reduziert sich der Luftwiderstand des Kühlers und gewinnt ebenfalls an Stabilität.

Auf der Habenseite kann der ca. 33 Euro teure Mugen 3 die gewohnte Ausstattungs-Liste vorzeigen. Insgesamt sechs Heatpipes sorgen für den Wärmetransport vom Prozessor zu den Kühllamellen. Kompatibel ist der Kühler mit allen gängigen Sockeln, was die Unterstützung von Intels Sockel 775, 1155, 1156 sowie 1366 und AMDs Sockel AM3(+), AM2(+), 940, 939 und 754 bedeutet.

Wir bedanken uns bei Scythe für die Bereitstellung des Testmusters.