Mini-PC mit AMD-Brazos-Innenleben

ZOTAC ZBOX nano AD10 Plus im Test

Sonstige Reviews | 03.10.2011, 21:47
Die Zotac ZBOX nano AD10 Plus ist ein sehr kompakter Mini-PC, der Dank AMD-Brazos-Plattform mit E-350-Prozessor eine solide Performance verspricht. Dies scheint hervorragend zum ZOTAC-ZBOX-Konzept zu passen. Doch wo liegen Stärken und Schwächen der kompakten Bauweise? Unser heutiger Test legt die Fakten auf den Tisch.

Intro


AMDs Brazos-Plattform bietet den Herstellern von Mini-PCs durchaus neue Möglichkeiten. Eine ordentliche Prozessorleistung mit einer soliden Grafik zu kombinieren und das ganze platzsparend und effizient in einem kleinem Gehäuse unterzubringen, war bislang nur über Multi-Chip-Lösungen möglich. AMDs Zacate-APU E-350 stellt damit eine wirkliche Alternative zu Kombinationen mit Intel-CPU und NVIDIA-ION-Grafik oder gar reinen Intel-Lösungen dar.

Bild: ZOTAC ZBOX nano AD10 Plus im Test

Es ist von daher weniger verwunderlich, dass die ZOTAC ZBOX nano AD10 Plus exakt auf diese Hardwarekonstellation setzt. ZOTACs ZBOXen glänzen in der Mini-PC-Szene schon seit Jahren durch Innovation in der Bauweise. Oftmals hörte man Klagen über zu laute Kühllösungen, welche schlicht durch die kleine Bauweise und fordernde Kühlung geschuldet wurden. Ob die Wahl der neuen AMD-Plattform hier Abhilfe schafft, ist eine der Fragen, welcher unser heutiger Test klären wird.

Wir betrachten die ZBOX nano AD10 in der Plus-Variante, was bedeutet, dass Festplatte und Arbeitsspeicher bereits ab Werk verbaut sind. Im Handel findet sich auch eine Barebone-Version, bei der der Anwender die entsprechenden Komponenten selber nachrüsten kann.

Bedenkt man die Maße des sehr kleinen Geräts, stellen sich einige Fragen: Geht die kompakte Bauweise zu Lasten der Performance? Kleinere Chips könnten die USB, WLAN oder sonstige Schnittstellen beeinträchtigen. Auch Temperaturen und Lautstärke können in solchen Geräte zu Problemen führen. Ob dem wirklich so ist, klären wir auf den folgenden Seiten.